Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen 2012 - Test 

Kurze Titel sind doch immer eine Freude. Wenn aber gleich zwei Spielgrößen in einer Bezeichnung Platz finden wollen und die Inselbewohner aus dem Nordwesten ebenfalls Anspruch anmelden, sei es verzeihen. Sommerspiele sind angesagt und da man damit nie früh genug beginnen kann, gibt es das Spiel zur Olympiade brav vor Weihnachten – Mammon lässt grüßen.
Wii-Arm
Mit der Sommerausgabe wird das Spielkonzept der digitalen Olympiade noch einmal eine Spur benutzerfreundlicher – und das ist keine Auszeichnung. Alle 21 Disziplinen sind in der Ausführung so simpel gehalten, dass ein 10-jähriges Mädchen locker gegen einen gestandenen Gamer gewinnen kann.
Das liegt nicht zuletzt an dem Wackel-mit-der-Wiimote-Gameplay, das als Makel die Wii noch in vielen Jahren verfolgen wird. 100m-Lauf? Wiimote hoch und runter wedeln. Hürdenlauf? Wiimote hoch und runter wedeln, dabei zum Springen B drücken. Radsport? Nach oben und unten wedeln, zum Kurve-nehmen den Controller neigen.
Da munteres Rütteln nicht alles sein kann, gibt es den zweiten Anti-Einfall: Timing. Im Rhythmus die Fernbedienung bewegen, zum richtigen Zeitpunkt B drücken. 100m Freistil gibt euch die Bewegungen vor. Synchronschwimmen lässt euren Arm auf Kommando eine Bewegung machen. Springreiten? Schütteln zum Gas geben, zur Seite neigen für Kurven, Tastendruck zum Sprung.
Ausnahmen sind selten. Beachvolleyball lässt euch den Charakter frei bewegen, Tischtennis bietet das übliche Wii-Tischtennisgefühl, Fußball lässt ebenfalls mehr Freiräume bei der Bewegung, beim Fechten müsst ihr sogar die Wiimote nach vorne stoßen, um anzugreifen. Pistolenschießen funktioniert, wie ihr es euch vorstellen würdet.
Für diejenigen, die sich am ehesten als "echte" Spieler bezeichnen, sind die Sommerspiele von London damit ein Graus. Jeder kann gewinnen, jeder kann verlieren, Herausforderungen, die zum Üben herausfordern, gibt es nicht mehr. Gut für die Party, gut für ungeübte Spieler, schlecht für alles andere.

Ausnahmen sind selten. Beachvolleyball lässt euch den Charakter frei bewegen, Tischtennis bietet das übliche Wii-Tischtennisgefühl, Fußball lässt ebenfalls mehr Freiräume bei der Bewegung, beim Fechten müsst ihr sogar die Wiimote nach vorne stoßen, um anzugreifen. Pistolenschießen funktioniert, wie ihr es euch vorstellen würdet.
Für diejenigen, die sich am ehesten als "echte" Spieler bezeichnen, sind die Sommerspiele von London damit ein Graus. Jeder kann gewinnen, jeder kann verlieren, Herausforderungen, die zum Üben herausfordern, gibt es nicht mehr. Gut für die Party, gut für ungeübte Spieler, schlecht für alles andere.





