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London 2012 - Das offizielle Videospiel der Olympischen Spiele - Test Playstation 3




Die Olympischen Spiele stehen vor der Tür und da neben Mario und Sonic auch noch echte Menschen daran teilnehmen, gibt es das passende Videospiel dazu. Und dieses bietet zwar nicht den vollkommenen Rundumschlag, reißt aber die wichtigsten Sportarten ab und bietet sogar ganz ansprechendes Gameplay.

Zweit-Controller nötig?



'London 2012' hat viele Merkmale, die direkt ins Auge stechen: Es beginnt mit dem englischen Kommentar, der sich schlicht nicht auf Deutsch stellen lässt. Schön Britisch wird hier nur der Englischkundler glücklich, alle anderen leben mit den deutschen Texteinblendungen, was das Geschehen dann etwas farblos macht.

Auffällig ist auch der Verzicht auf doofes Knöpfchendrücken. Alle Disziplinen fordern entweder etwas Geschick oder eine Portion Rhythmus. Einen Ersatzcontroller müsst ihr euch also nicht zulegen. Zu spielen sind über 45 Disziplinen in den üblichen Sportarten. Leichtathletik, Schwimmen, Turnen, ein bisschen Schießen, Kanu und Gewichte. Gelaufen wird über die üblichen Distanzen, Hürden sind auch dabei. Geschwommen wird in verschiedenen Stilen, darunter Delphin, Rücken, Freistil und Brust. Geturnt wird auf dem Trampolin und wer will, darf hierzu auch die Sprünge aus verschiedenen Höhen ins Wasser hinzuzählen. Geschossen wird auf Tontauben, mit der Schnellfeuerpistole oder auch gerne mit dem Bogen.
Zudem finden sich Gewichtheben, Kanu fahren, Tischtennis, Bachvolleyball der Damen, Keirin (mit dem Fahrrad im Kreis) und die Klassiker wie Diskus, Weitsprung, Dreisprung, Speer und Kugelstoßen sind ebenfalls mit dabei. Es fehlen also einige Sportarten, die man sich sicherlich in Ermangelung an Zeit, Programmierlust oder was auch immer gespart hat – denn so simpel wie Schwimmen lässt sich Judo kaum Umsetzen.

Rhythmus im Blut?



War in meiner Jugend eigentlich immer nur ein schneller Finger am Controller gefragt, könnt ihr den bei 'London 2012' getrost vergessen. Alle Disziplinen leben vom Rhythmus, viele auch von etwas Schnelligkeit und die meisten von viel Übung. Beim Laufen bekommt ihr eine senkrechte Skala angezeigt, an deren oberen Ende ein Bereich markiert ist.

Durch rhythmisch-langsames(!) Drücken erzeugt ihr einen Balken, der grün wird, sobald er sich im markierten Bereich bewegt. Ist er unter- oder oberhalb davon, verliert ihr Geschwindigkeit. Im Laufe des Rennens müsst ihr die Druckgeschwindigkeit zwar Erhöhen (im Grunde analog zur Beschleunigung des Athleten), es bleibt aber immer im Rahmen.

Bei den Charaktermodellen müsst ihr etwas Abstriche machen, die allgemeine Präsentation ist aber top.

London 2012 - Das offizielle Videospiel der Olympischen Spiele
31.07.2012
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29.06.2012
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Flythrough: Greenwich Arena

(Cluster: nd44 - Sprache: de)