Legends of Pegasus - Test 

An seinem Releasetag löste 'Legends of Pegasus' einen Sturm der Entrüstung aus. In den Foren war von Unspielbarkeit, Alpha-Status und sogar Betrug die Rede. Tatsächlich machte 'Legends of Pegasus' den Eindruck eines unfertigen Produkts. Seit der Veröffentlichung sind mittlerweile einige Tage und Patches ins Land gegangen. Ob euch im Titel des deutschen Entwicklers Novascore ein frustrierendes Bug-Festival oder eine gehörige Portion Spielspaß erwartet, erfahrt ihr im nachfolgenden Test.
Planeteneroberung
'Legends of Pegasus' gehört zum Subgenre der Globalstrategie. Wir erforschen das virtuelle Weltall, besiedeln Planeten, bauen unser Imperium aus und bekriegen uns mit anderen Fraktionen. Herzstück des Spiels ist hierbei die Kampagne, in der wir in jeweils vier Kapiteln drei verschiedene Rassen (u.a. die Menschen) übernehmen.
Den Grundstein für unser Reich bildet das Kolonieschiff, das wir auf der rundenbasierenden Strategiekarte in den Orbit eines unbewohnten Planeten schicken. Haben wir die Kolonisten abgesetzt, beginnen wir mit dem Planetenausbau.
Hierbei sollten wir geschickt vorgehen. Zum einen sind die Bauplätze begrenzt. Zum anderen gibt es neben den Universalbauplätzen sogenannte Spezialbauplätze, die Boni bringen. So lohnt es sich etwa, eine Fabrik auf einen Bauplatz mit einem Industrie-Bonus zu platzieren. Die Einrichtungen tragen erheblich zum Aufstieg unseres Imperiums bei. So liefern uns Habitate etwa Steuereinnahmen. Eine Zunahme der Bevölkerung sorgt allerdings für ein Sinken der Moral. Diese hat wiederum Einfluss auf die Bereiche Kultur, Forschung, Industrie und Verteidigung des jeweiligen Planeten. Eine niedrige Moral führt beispielsweise zu einer niedrigeren Forschungsrate.
Auch müssen wir stetig die Einnahmen und Ausgaben im Blick behalten. Rutschen wir ins Minus, können wir nichts mehr bauen. Das aktuelle Bauprojekt will demnach gut überlegt sein. Auch deshalb, weil seltsamerweise die Boden- und Orbitalproduktion dieselbe Bauwarteschlange belegen. Im Klartext: Konstruieren wir eine Fabrik, so können wir nicht gleichzeitig eine Korvette in der Schiffswerft bauen.

Auch müssen wir stetig die Einnahmen und Ausgaben im Blick behalten. Rutschen wir ins Minus, können wir nichts mehr bauen. Das aktuelle Bauprojekt will demnach gut überlegt sein. Auch deshalb, weil seltsamerweise die Boden- und Orbitalproduktion dieselbe Bauwarteschlange belegen. Im Klartext: Konstruieren wir eine Fabrik, so können wir nicht gleichzeitig eine Korvette in der Schiffswerft bauen.






