Kommentar über Embargos - Spezial 

Wir wollen in dieser Woche als Ausnahme einmal nicht über interne Geschehnisse aus der Redaktion berichten, stattdessen ein brisantes Thema ansprechen, das in den vergangenen Tagen verstärkt Grund zur Debatte bot. Es geht um Embargos. Bevor wir näher darauf eingehen, sei erstmal kurz erklärt, was ein Embargo überhaupt ist, inwiefern es für Looki.de verpflichtend ist und auf welche Art es unsere redaktionelle Arbeit beeinflusst.
Ein Embargo ist nichts anderes als eine Sperrfrist: wir bekommen Vorab-Versionen (gebrannte Disks, keine Retailmuster), sei es zu Vorschau- oder Testzwecken nur, wenn wir uns mit gewissen Rahmenbedinungen einverstanden geben. Meist betrifft diese nur den Zeitpunkt der Veröffentlichung. Das heißt, dass wir beispielsweise ein Dragon Age: Origins einen Monat vor Veröffentlichung erhalten, aber erst wenige Tage vor dem Release den fertigen Test inklusive Wertung veröffentlichen dürfen - wie alle anderen Onlinemagazine auch. Selten gibt es Restriktionen bezüglich der Inhalte und wenn, dann nur in Preview-Versionen.
Dann heißt es zum Beispiel, dass nur die ersten drei Level besprochen werden dürfen, weil die anderen noch zu unfertig für einen Ersteindruck sind, oder wir spätere Storywendungen nicht spoilern dürfen. Um an besagtes Vorabmaterial zu kommen, muss Looki.de artig Verträge unterzeichnen, die das Brechen der vereinbarten Punkte gerne mit einer Geldstrafe verbinden. Soweit klingt das alles wenig dramatisch und das wird es in den wenigsten Fällen auch.
Warum gibt es überhaupt Embargos? Auch hier unterscheiden wir zwischen den beiden Typen. Inhaltliche Embargos gibt es, um zu verhindern, dass noch unfertige Abschnitte in den Ersteindruck einfließen, oder dass im Spiel auftauchende Charaktere oder Features verraten werden, die noch geheim bleiben sollen, damit sie im weiteren Produktionsverlauf angekündigt werden können. Für den Publisher sind mehrere Meldungen über einen längeren Zeitraum besser, als wenn alle Informationen mit einem Schlag veröffentlicht werden. Für uns ist das in diesem Falle natürlich ärgerlich. Der Publisher hat jedoch das gute Recht, als Eigentümer eines zu diesem Zeitpunkt noch nicht öffentlich-zugänglichen Titels, zu bestimmen, was wir davon zu Gesicht bekommen und was für die Öffentlichkeit bestimmt ist.
Beim zeitlichen Embargo wird es komplizierter. Hauptsächlich dient es dem Überleben der Printmagazine, die ohne früher auslaufende Embargos keine Berichte mehr vor den Onlinemedien haben und dementsprechend weiter an Bedeutung verlieren würden.
Warum gibt es überhaupt Embargos? Auch hier unterscheiden wir zwischen den beiden Typen. Inhaltliche Embargos gibt es, um zu verhindern, dass noch unfertige Abschnitte in den Ersteindruck einfließen, oder dass im Spiel auftauchende Charaktere oder Features verraten werden, die noch geheim bleiben sollen, damit sie im weiteren Produktionsverlauf angekündigt werden können. Für den Publisher sind mehrere Meldungen über einen längeren Zeitraum besser, als wenn alle Informationen mit einem Schlag veröffentlicht werden. Für uns ist das in diesem Falle natürlich ärgerlich. Der Publisher hat jedoch das gute Recht, als Eigentümer eines zu diesem Zeitpunkt noch nicht öffentlich-zugänglichen Titels, zu bestimmen, was wir davon zu Gesicht bekommen und was für die Öffentlichkeit bestimmt ist.
Beim zeitlichen Embargo wird es komplizierter. Hauptsächlich dient es dem Überleben der Printmagazine, die ohne früher auslaufende Embargos keine Berichte mehr vor den Onlinemedien haben und dementsprechend weiter an Bedeutung verlieren würden.







