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Inversion - Test Xbox 360




Kaum gibt es die ersten Videos der vermeintlichen Next Generation-Spiele, ist eines klar: Shooter werden auch in Zukunft eine große Rolle spielen. So ist es nicht verwunderlich, dass viele Entwickler und Publisher auf das vermeintlich sichere Pferd setzen und kein Risiko eingehen. Inversion ist so ein Projekt, das sich munter bei anderen Vertretern bedient, etwas neue Würze hinzufügt und eine Mixtur entstehen lässt, die gar nicht mal so schlecht ist.

Lass die Finger davon!



Dabei ist es eigentlich einfach, über Inversion zu meckern. Ungewollt-komische Zwischensequenzen, geradlinige Action und vordergründig keine besondere Tiefe. Aber gleiches ließe sich für viele Shooter überlegen und so grandios ausgearbeitet wie Halo oder ein Singleplayer-Part der ersten Modern Warfare-Teile muss ja nicht jeder Titel sein.

Denn Inversion hat einige Boni im Gepäck. Da wäre zum einen das Setting, das endlich einmal nicht irgendwo im Weltkrieg liegt, sondern euch ins mehr oder minder ferne Vanguard schickt. Ihr schlüpft in die zarte Haut von Davis, einem Straßenpolizisten, der mit seinem Kollegen Leo zur falschen Zeit am falschen Ort war. Invasoren überrennen die Stadt, Lutadore genannt und haben dabei nichts Besseres zu tun, als alle Kinder zu verschleppen.
So weit, so klug. Wäre unter den Kindern nicht auch Davis‘ Tochter und als dann noch seine Frau stirbt, ist Fehler der Lutadore komplett. Zwar werden die beiden Polizisten zuerst gefangen genommen und in ein Straflager geschickt, doch bleiben wir natürlich nicht lange dort. Spannender ist jedoch etwas anderes, denn die barbarischen Lutadore haben es irgendwie geschafft, die Schwerkraft unter ihre Kontrolle zu bringen – mehr oder minder.

Mit der Gravlinks genannten Ausrüstung lässt sich lokal die Schwerkraft aufheben. Aber so ganz unter Kontrolle haben die Lutadore diese Spielerei nicht ganz, denn immer wieder zerlegt es ganze Stadtteile. Gebäude zerfasern und streben in den Himmel, Straßenzüge reißen auf.

Vom Metzger erhalten wir die Fähigkeit, Autos zu werfen - vorher heißt es aber ausweichen.



Was ist mit den Kindern und der Schwerkraft-Manipulation auf sich hat, wird hier natürlich nicht verraten. Erzählt über diverse Cutscenes und aufgezogen als Rückblick-Episode (Davis und Leo starten ihre Spielkarriere am Galgen, das Spiel springt dann 38 Tage in die Vergangenheit) reicht die Story locker, um zu unterhalten.
13.06.2012
02:03

Inversion

Launch-Trailer

11.06.2012
05:08

Inversion

Multiplayer-Trailer

07.06.2012
02:04

Inversion

E3 2012 Trailer

01.06.2012
04:21

Inversion

Behind the Game: Weaponizin...

25.10.2011
01:52

Inversion

Trailer

(Cluster: nd01 - Sprache: de)