
World in Conflict ist ein taktisches Echtzeitstrategiespiel. Im Vergleich zum klassischen Strategie/Aufbauspielprinzip
verfügt das Spiel jedoch über keinerlei Ressourcen wie etwa Holz oder Nahrung. Kernpunkt des Spiels sind die taktischen Echtzeitkämpfe.
Was es auch nicht gibt, ist Basisbau. Als Spieler startet man ohne jegliche Gebäude und
kann im Spielverlauf auch keine eigenen errichten. Dafür erhält man zum Spielbeginn eine
bestimmte Anzahl sogenannter Reinforcement Points (Nachschub-Punkte) mit Hilfe derer man
sich zu Beginn der Partie seine Kompanie zusammenstellen kann, sowie im Verlauf des Spiels
weitere Verstärkung aufs Schlachtfeld beordern kann. Neue Einheiten darf man allerdings
erst dann rufen, wenn einige der eigenen Ursprungseinheiten zerstört worden sind - dadurch
garantiert das Spiel immer eine faire Einheiten-Balance zwischen den beiden Spielparteien.
Sobald man Verstärkung anfordert, wird diese innerhalb weniger Sekunden zum zuvor ausgewählten
Gebiet auf der Karte geflogen, wo sie vom Transportflugzeug per Fallschirm abgeworfen wird.
Sehr wichtig, vor allem in Multiplayerpartien, ist das Teamplay. Da immer zwei Teams gegeneinander
antreten (USA vs. UdSSR) müssen innerhalb des Teams die Kompetenzen vergeben werden. Es
gibt insgesamt vier verschiedene Bereiche, die einen eigenständigen Commander brauchen: die
Luftstreitkräfte, die Infanterie-Einheiten, die Support-Truppen und die Panzer. Jeder der vier
Spieler innerhalb eines Teams übernimmt einen Bereich. Um einwandfreie Kommunikation und Koordinierung
zwischen den einzelnen Commandern zu garantieren, verfügt World in Conflict über ein eingebautes
Voice over IP-Feature, dass es Spielern mit Mikrofon ermöglicht, sich während der Partien untereinander
zu unterhalten um ggf. Taktiken und sonstige Strategien zu besprechen.