
In Universe at War sind die Menschen klar in der Unterzahl. Gleich drei Alienrassen gesellen sich nämlich zu unseren Artgenossen. Merken sollte man sich allerdings, dass lediglich Letztere auch im Multiplayer gespielt werden können.
Die Menschen
Die guten, alten Menschen haben in Universe at War im Großen und Ganzen ausgedient. Wenn der Krieg beginnt, verschwinden sie in der Versenkung, da sie nicht nur technisch, sondern auch psychologisch völlig unterlegen sind. So werden sie weder in der Geschichte des Spiels, noch im Multiplayer eine erwähnenswerte Rolle spielen. Allerdings ließen die Entwickler die ein oder andere News zu den Menschen durchsickern, so dass wir davon ausgehen dürfen, dass es spätestens im Nachfolger ein Wiedersehen mit den Unsrigen geben könnte.
Die Masari (Details)
Die Alienrasse mit dem schönsten Namen steht den Menschen am Nächsten. Vor ewigen Zeiten einmal mit der Hirarchie verbündet, versteckten sie sich nach einem hinterhältigen und fast vernichtenden Angriff des Bündnispartners auf der Erde. Dort entwickelten sie im Verborgenen ihre Technik weiter, errichteten unter anderem die Pyramiden und sind nun mit Freude die Ersten, die die Menschen und die Erde beschützen, wenn der Erzfeind Hirarchie und die Novus auf dem blauen Planeten laden, um ihn zu zerstören.
Dabei erinnern die Einheiten der Massari an göttliche Wesen. So gibt es Flugobjekte, die Engeln gleichen und Fußsoldaten, deren eine Ähnlichkeit zu aztekische Götter nicht abzusprechen ist.
Nichtsdestotrotz spielen sich die Massari sehr bodenständig. Neben einer ganz normalen Base, dürfte auch der Ablauf der Einheitenproduktion aus anderen Spielen bekannt sein. Neu ist allerdings, dass jegliche Energie aus der Base durch gewisse Einheitentypen bezogen wird. Die Ressourcengewinnung ist damit also ein Thema, dass zumindest zu Beginn kaum zu Frustrationen führen wird. Auch erwähnenswert ist die Möglichkeit, jederzeit zwischen der so genannten dunklen und hellen Seite der Massari switchen zu können. Natürlich bedeutet das nicht, dass wir uns zwischen Gut und Böse entscheiden müssen, sondern ganz einfach, ob wir einen höheren Angriffsschaden fabrizieren oder Attacken eher besser abwehren möchten. Sollte man also einmal unter Druck stehen, kann man mit einem Wechsel der Seite schnell eine bessere Verteidigung auf die Beine stellen. Beim eigenen Angriff gilt natürlich das Gleiche.
Hirarchy (Details)
Ein Paradoxon in der ansonsten glänzenden SciFi-Story von Universe at War stellt die Hirarchie dar. Nicht nur, dass der Name gewöhnungsbedürftig ist, die Rasse zieht, trotz ihrer technischen Überlegenheit, wie ein Nomadenstamm von Planet zu Planet um ihn auszubeuten. Immerhin hat das den Vorteil, dass ihnen kaum ein Gegner etwas entgegensetzen kann. Logisch, dass sich die Hirarchie dementsprechend offensiv spielen lässt. Einen Baseaufbau gibt es nicht.
Einheiten werden entweder von Mutterschiffen auf die Erde geworfen oder in den riesigen, roboterähnlichen Walkern, die anscheinend die Gebäude ersetzen, gebaut. Im Gegensatz zu normalen Gebäuden kann sich der Walker, wie der Name vermuten lässt, auch bewegen, schießen und eine Menge Kugeln einfangen. Dabei darf man jeden Einzelnen durch bestimmte Upgrades individuell auf die vorherrschende Situation abstimmen.
Ressourcen werden durch sofortige Umwandlung von Allem, was den Truppen in den Weg kommt, in Energie gewonnen. Ein Laserstrahl hier, ein Laserstrahl da und alle sind zufrieden.
Die Novus (Details)/a>
Das Maschinen auch ohne organische Herren leben können, zeigen die Novus. Nach dem die Hirarchie ihnen den Planeten genommen hatte, sannen sie auf Rache und treffen sich nun mit dem Erzfeind auf der Erde wieder. Da die Novus keine natürlichen Lebewesen darstellen, machen sie auch keine Fehler. Egal, welche Einheit sich wo auf der Karte befindet, alle sind mit einander vernetzt. Durch diese Netzwerke kann quasi jede mögliche Anzahl von Einheiten in Sekundenbruchteilen in die benötigten Gebiete versendet werden. Dabei darf man seine Units in einem Multiplayermirror auch durch die Netze der Gegner jagen. Da die Hirarchie technisch trotzdem überlegen ist, bauen die Novus keine gigantischen Einheiten, wie die Rivalen, sondern setzen auf viele, kleine Unittypen, die dann gleichzeitig die Goliaths zu fallen bringen sollen.