Die Zombies von 'The War Z' wurden erst einmal heruntergefahren.
Der in der vergangenen Monaten immer wieder in die Kritik geratene Zombie-Survival-Shooter 'The War Z' wurde erneut Opfer eines Hackerangriffs. Nachdem sich Entwickler Hammerpoint Interactive Anfang Januar gegen DDoS-Attacken wehren musste, haben sich Hacker kürzlich unbefugten Zugang zu den Daten der Spieler über die Server des Spiels und des Forums verschafft. Die entsprechenden Systeme wurden heruntergefahren. Zahlungsinformationen konnten laut
Warnung des internationalen Publishers OP Productions nicht eingesehen werden.
Unter den für die Hacker ersichtlichen Daten befanden sich die E-Mailadresse, mit der sich Spieler ins Forum einloggen, die verschlüsselten Foren-Passwörter, die E-Mailadresse sowie die verschlüsselten Passwörter zur Anmeldung im Spiel sowie die Ingame-Charakter-Namen und die IP-Adressen, mit denen sich die Spieler im Forum und im Spiel angemeldet haben. Auch optionale Angaben im Forum können kompromittiert worden sein. Details wie Adressen oder Realnamen seien nicht gespeichert worden, da man nicht verpflichtend danach gefragt habe – genauso wie Zahlungsinformationen. Letztere würden durch einen anderen Anbieter abgewickelt.
OP Productions betont, dass trotz der Verschlüsselung der Passwörter ein Restrisiko bestehe, dass die Hacker Zugang dazu erhalten. Schließlich hätten Recherchen ergeben, dass viele Spieler unsichere Passwörter benutzen würden. Der Publisher empfiehlt sämtlichen Spielern von 'The War Z' das Ändern ihrer Passwörter. Derzeit untersuche man mit weiteren Unternehmen das Ausmaß des Angriffs. Außerdem versicherte OP Productions, dass alles unternommen werde, um derartige Vorfälle in Zukunft zu verhindern. Details zu den geplanten Maßnahmen wurden nicht genannt.