| Dies ist ein kurzer Überblick über die Geschichte der Welt von RuneScape, wie sie den Bürgern des Königreichs Misthalin beigebracht wird. Euer Charakter beginnt das Spiel in Misthalin, und so ist dieser Text die Grundlage der Geschichte, wie er sie vor seinen Abenteuern gelernt hat. Aber seid gewarnt! Wie so oft in der Geschichte mag vieles vielleicht Tatsache sein, aber manchmal wird die Realität verzerrt dargestellt und eventuell und erscheinen jene, die damals an der Macht waren, in einem besonders guten Licht. Wieder andere Elemente wurden von den Geschichtsschreibern geschätzt oder vermutet und sind möglicherweise schlicht und einfach falsch. Es ist nicht immer alles so, wie es scheint! Gerade in einer Welt, die mit Mythen, Magie und Monstern so gefüllt ist wie RuneScape, kann der erste Eindruck häufig täuschen. Haltet eure Augen auf dem Weg durch RuneScape offen! So werdet ihr sicher noch viel mehr über die Geschichte der Welt herausfinden. |
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Die Welt von RuneScape wurde von den drei Göttern Saradomin, Zamorak und Guthix zu Beginn des ersten Zeitalters erschaffen. Theologen und Priester sind sich einig, dass die Götter einen großen Teil dieser Zeit mit der Erschaffung der Welt und der vielen Länder, Meere, Pflanzen und Tiere auf ihr verbracht haben. Die Länge des ersten Zeitalters wird auf ungefähr viertausend Jahre geschätzt. |
| Gelehrte haben errechnet, dass das zweite Zeitalter ungefähr zweitausend Jahre lang war. Man vermutet, dass die ersten Zivilisationen der intelligenten sterblichen Völker RuneScapes in dieser Zeit errichtet wurden. Nicht alle der Völker aus jener Zeit haben bis heute überlebt, und wir wissen nur wenig von den untergegangenen Zivilisationen. Damals traten die Götter sehr viel direkter mit Sterblichen in Kontakt, als sie es heute tun. All dies nahm aber im dritten Zeitalter ein Ende... | ![]() |
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Das dritte Zeitalter dauerte circa viertausend Jahre an und ist heute als die Zeit der Götterkriege bekannt. Legenden berichten von gewaltigen Kriegen zwischen den Gesandten der Götter und anderen mächtigen Wesen. Die Menschheit hat diese Kriege nur knapp überlebt. Das Ende des dritten Zeitalters wurde angeblich von einem Pakt zwischen den großen Göttern Saradomin, Guthix und Zamorak eingeläutet. Die Götter beschlossen, ihre Kriege nicht weiter auf diesem zerbrechlichen Land auszutragen, aus Angst, es vollständig zu zerstören. Sie kamen überein, auf die Welt nur durch ihre Anhänger und Diener Einfluss zu nehmen. | ![]() |
| Das vierte Zeitalter, manchmal auch als das Zeitalter der Sterblichen bezeichnet, dauerte ungefähr zweitausend Jahre an. Nach dem Ende der Götterkriege konnten die sterblichen Völker sich ausbreiten und in Wohlstand leben. Jedoch gab es sehr viele Völker, die versuchten, ihre Spur auf der Welt zu hinterlassen. Menschen, Zwerge, Goblins, Oger, Gnomen und viele mehr befanden sich in einem ständigen Wettstreit um Land und Ressourcen. Es gab viele kleinere Auseinandersetzungen zwischen den Völkern, und so entwickelten sich Wissenschaft und Kultur nur langsam. Um die Angelegenheiten weiter zu verkomplizieren, hielten sich hartnäckig seltsame Erzählungen von untoten Nekromanten, die immer wieder aus dem Grab stiegen, um mit einer Armee von Untoten durch die Lande zu ziehen und alles in ihrem Weg zu vernichten. Am Anfang des vierten Zeitalters lebten die meisten Menschen in nomadischen Stämmen, die untereinander und mit den Stämmen anderer Völker ums Überleben kämpften. Mit der Zeit ließen sie sich überall auf der Welt nieder, aber die Kriege mit ihren Nachbarn gingen dennoch weiter. Viele Legenden, Geschichten und Gedichte aus dieser Zeit sind bis heute bekannt und erzählen von den Taten vieler Helden wie Robert dem Starken und Arrav von Avarrocka. Für viele Jahrhunderte war keines der Völker in diesen Kriegen den anderen wirklich überlegen, bis menschliche Magier im Nordwesten des Kontinents auf die uralten Geheimnisse der Runenmagie stießen. Die menschlichen Magier lernten, wie man mächtige magische Steine, die als Runen bekannt wurden, erschaffen kann und begannen, sie in großen Mengen herzustellen. Wie sie dies genau getan haben, war ein gut behütetes Geheimnis, das nur wenigen der Magier bekannt war, damit dieses Wissen nicht in feindliche Hände fiel. Die Runen bedeuteten, dass viele Menschen - nicht nur erfahrene Magier - mächtige Magie einsetzen konnten. Beinahe jeder, der auch nur über geringes magisches Talent verfügte, war mithilfe der Runen in der Lage, Magie einzusetzen, und so verbreiteten sich die Menschen auf der ganzen Welt. Diese Ereignisse kennzeichnen den Beginn des fünften Zeitalters - des Zeitalters der Menschen. |
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