Allgemein
Momentan gibt es 21 Fraktionen, von denen 17 spielbar sind. Dazu gehören einige Völker, die im ersten Medieval nicht mit dabei waren, wie z. B. Schottland, Portugal und Venedig. Die endgültige Liste mit den spielbaren Fraktionen haben wir noch nicht aufgestellt.
Die große Kampagne deckt viereinhalb Jahrhunderte zwischen 1080 und 1530 ab. Sie beginnt mit der Blütezeit der Ritter und ihren Kreuzzügen, behandelt den Mongolensturm und die Erfindung des Schießpulvers und endet mit der Einführung von Soldaten mit Gewehren, der Renaissance und der Entdeckung Amerikas.
Medieval II hebt die Messlatte für alle Aspekte der bereits erschienenen Total War-Spiele erheblich an. Das wirkt sich sowohl auf das Kampagnenspiel als auch auf die Gefechte in Echtzeit aus.
Natürlich gibt es neue Fraktionen, Einheiten und Einheitenfähigkeiten, mit denen die spektakulärsten Schlachten der Serie bis dato ermöglicht werden. Auf den Schlachtfeldern von Medieval II stehen Soldaten mit individuell gestalteten Köpfen und anderen Körperteilen. Ihre Waffen und Panzerung lassen sich aufrüsten. Und man kann alle Elemente der zur damaligen Zeit vorhandenen Wappen und Fahnen zu ihrer Verschönerung nutzen. Die Truppen agieren und reagieren realistischer denn je. Das liegt an den tausenden gefilmten Animationen mit wilden Angriffen und verzweifelten Abwehrbewegungen.
Auch die Belagerung feindlicher Siedlungen wird dank neuer Render-Techniken noch intensiver erlebt: Im Spiel tauchen riesige Burgen und Städte auf, die neben Klippen und auf Hügeln gebaut wurden. Das ermöglicht eine ganz neue Tiefenstaffelung der Verteidigung. Die Belagerung solcher Ansiedlungen nimmt dabei unvorstellbare Ausmaße an, denn die Angreifer müssen sich jetzt mit einem ganzen Waffenarsenal, zu dem auch schwere Kanonen gehören, durch Mauern und Straßen kämpfen.
Durch das neue Render-System für die Spielumgebung erscheinen die Schlachtfelder noch wirklichkeitsgetreuer und spektakulärer. Unwegsame Kartenabschnitte ermöglichen es den Spielern und der KI erstmals, das Terrain in ihre Taktik einzubeziehen.
Das Verhalten der KI wurde selbstverständlich nicht nur auf dem Schlachtfeld, sondern auch auf der Kampagnenkarte verbessert.
Dort gibt es neue Agenten, verbesserte Diplomatie- und Handelsfunktionen sowie eine ganze Schar neuer Gebäude auf dem Technologiebaum. Zusätzliche Sabotage- und Spionageoptionen werden von Kurzfilmen begleitet, damit der Spieler kaltblütige Meuchelmorde oder deren gescheiterte Versuche aus erster Hand miterlebt. Das neue Religionssystem zwingt die Spieler dazu, ihre Beziehungen zum Kirchenstaat zu regeln. Sie werden auf Kreuzzüge geschickt, die ihnen der Papst auferlegt, oder wenden sich gegen ihn, um einen genehmen Kandidaten an seiner Stelle einzusetzen. Mit Hilfe des neuen Siedlungssystems kann man jetzt Städte als Geldquelle nutzen oder Burgen zur Untermauerung seiner militärischen Macht ausbauen. Diese Funktion wird ganz sicher für noch mehr Tiefe im Kampagnenspiel sorgen.
Natürlich spielen auch die Entdeckung und Besiedelung der Neuen Welt eine Rolle: Freu dich auf die Azteken, neue historische Schlachten und viele andere Merkmale, die wir jetzt noch nicht preisgeben wollen.
Für Medieval 2 haben die Entwickler die Engine von Rome: Total War extrem aufpolierte. Die Engine nutzt nun ein umfangreiches Upgrade des Battlefield Rendering Systems. Auch das Rendering von Gebäuden und Städten wurde stark ausgebessert. Des Weiteren wurde das System, welches für die Kampfanimationen verantwortlich ist, komplett überarbeitet.
Die Engine ist so gut wie gar nicht mehr wiederzuerkennen verglichen mit Rome. Die Texturen besitzen einen Detailgrad, der um ein Vielfaches höher ist. Tatsächlich kann man sagen, dass die Auflösung der Texturen sowie die Polygonanzahl mindestens doppelt so hoch wie in Rome. Der Detailgrad ist wirklich beachtlich.
Die Unterschiede lassen bereits bei der ersten Schlacht feststellen. Jeder der Soldaten hat seine individuellen Züge und keiner glicht dem anderen wie es seiner Zeit noch bei Rome der Fall gewesen ist. Die Engine generiert aus einer riesigen Anzahl an verschiedenen Gliedmaßen eigens für jeden einzelnen Soldaten einen neuen, individuellen Körper. Weiterhin gibt es viele unterschiedliche Skins für die Waffen und Schilder. Jeder Soldat hat so seinen eigenen Charme und wirkt sehr viel authentischer. Auch werden die Upgrades der Waffen deutlich erkennbar sein, was den Schlachten noch mehr Realitätsnähe verleiht.
Das Rendern der Siedlungen wurde auch stark aufgebessert. Die Epoche war bekannt für ihre unbeschreiblichen Burgen und den liebevollen Städtebau. Die Entwickler wollten sichergehen, dass diese Detailverliebtheit auch in ihrem Spiel authentischer denn je wirkt. In Medieval 2 wird sich der Städtebau an die Umgebungen anpassen. Schluchten und Abgründe werden bei den Bauten also berücksichtigt. Dies ermöglicht nicht nur die realitischere Darstellung der Siedlungen, sondern verleiht dem Spiel eine völlig neue taktische Komponente bei Belagerungen.
Medieval 2 wird hauptsächlich im australischen Studio von Creative Assembly in Brisbane, Queensland entwickelt. Momentan haben wir 37 Leute im Team, von denen auch viele schon an vorherigen Total War-Teilen arbeiteten. Das Team ist in die Bereiche Animation, Art, Audio, Design, Produktion, Programmierung und Qualitätssicherung aufgeteilt.
Kurz nachdem Rome: Total War fertig gestellt war.
Da gibt es viele Gründe. Zu aller erst ist es in vielerlei Hinsicht das perfekte Setting für ein Total War Spiel. Es enthält eine große Auswahl an Einheitentypen, technologischen Fortschritt, anhaltende Kriegsführung, Verrat und Intrigen. Und außerdem ist da noch die Tatsache, dass das original Medieval verdammt populär bei den Total War Fans war.
Nach vier Jahren hat sich unsere Technologie immens verbessert und wir können nun wirklich die Farbe und das Gefühl des Mittelalters einfangen. Wir fühlen uns nun in der Lage dem Mittelalter wirklich gerecht zu werden.
Eigentlich nicht. Wie bei allen Total War spielen zielen wir auf minimale Voraussetzungen ab. Wir versuchen den Mittelweg zwischen Bedienbarkeit und High-End Grafik zu finden ohne den Spieler zu einem Hardware-Upgrade zu nötigen. Wir versichern, dass der Detailgrad so skalierbar sein wird, dass auch Spieler mit älteren Rechnern zum Zuge kommen werden.
Medieval 2 wird eine verbesserte Version der 3D-Karte aus Rome benutzen. Die Kampagnenkarte wird vergrößert um Amerika mit einbeziehen zu können, was später im Spiel frei geschaltet werden kann.
Ihr rekrutiert die Einheiten wie bereits in Rome.
Höchstens wenn man es auf den höchsten Einstellungen spielt. Wenn man Rome auf hohen Einstellungen spielen konnte, wird man Medieval 2 zumindest auf Mittleren Settings gut und flüssig spielen können, was immer noch völlig ausreicht um eure Sehnerven zu schmeicheln.
Ihr könnt entscheiden ob ihr Siedlungen, wie Burgen oder kleine Städte aufbaut. Diese Entscheidung repräsentiert ebenso die Wahl eines feudalen oder republikanischen Systems. Burgen, die das feudale System repräsentieren wirken sich besser auf Gesetz und Ordnung sowie das Militär aus während das republikanische System das Wirtschaftswachstum ankurbelt und neue Technologien schneller hervorbringt.
Ja. Die gleichen talentierten Künstler, die bei Shogun so einen großartigen Job machten leiten ein Team, die daran Arbeiten. Es wird Filme für Infiltrationen, Sabotage und natürlich Meuchelmorde(engl: assasination) geben.
Der Projektleiter, der leitende Programmierer und drei der Programmierer haben bereits an Rome gearbeitet. Ein paar andere Programmierer und viele der Designer arbeiteten bereits an Barbarian Invasion und vorhergegangenen Spielen.
Religion
Die Religion war ein fester Bestandteil des mittelalterlichen Lebens. Infolge dessen ist das Religionssystem von Medieval II wesentlich komplexer als bei anderen Spielen der Reihe. Spieler mit katholischen Fraktionen müssen nicht nur ihren Glauben auf der Welt verbreiten und dafür sorgen, dass keine Ketzerei ausbricht, sondern auch ihre Beziehung zum Papst pflegen, damit sie nicht von Inquisitoren besucht oder sogar exkommuniziert werden. Im weiteren Verlauf des Spiels können katholische Fraktionen ihre religiösen Vertreter sogar so weit entwickeln, dass sie ihren eigenen Kardinal zur Papstwahl schicken dürfen.
Man kann seine Bevölkerung entsprechend beeinflussen, indem man religiöse Gebäude in seinen Siedlungen aufstellt. Wir haben zahlreiche neue Gebäudetypen in das Spiel integriert, die sich mehrfach aufwerten lassen und so neue Fertigkeiten bzw. Einheiten ermöglichen. Mit Kirchen und Moscheen verbreitet man z. B. seinen Glauben, durch den Bau von Kathedralen und das Konvertieren von Einwohnern zum Katholizismus gewinnt man das Wohlwollen des Papstes. Über die religiösen Bauten erhält man auch Zugriff auf Priester, die nicht nur Agenten sind, sondern auch beim Verbreiten des eigenen Glaubens helfen.
Priester sind Agenten, die an ihrem Standort auf der Kampagnenkarte ihren Glauben verbreiten können. Erfahrene katholische Priester können zum Kardinal befördert und ins Kardinalskollegium gewählt werden. So gewinnt man Einfluss über das Papat, und Priester können sogar selbst zum Papst gewählt werden, was das Ansehen ihrer Fraktion beim Kirchenstaat enorm steigert.
Es besteht jedoch immer die Möglichkeit, dass Priester vom rechten Glaubensweg abkommen und Ketzerei betreiben. In diesem Fall übernimmt die KI die Kontrolle über den Charakter und untergräbt mit ihm die im betreffenden Abschnitt vorhandenen Religionen.
Sollte der Papst der Auffassung sein, dass auf deinem Territorium Ketzerei betrieben wird, schickt er einen Inquisitor zur Lösung des Problems dorthin. Die Abtrünnigen hat dieser dann meist schnell im Griff, doch oft werden auch den Ketzern nahe stehende Figuren verhaftet und nach einem Prozess hingerichtet.
Der Papst stellt im Verlauf des Spiels gewisse Forderungen an dich und mischt sich auch sonst gerne in deine Angelegenheiten ein. Wenn du seinen Anweisungen Folge leistest, ist er dir wohl gesonnen, ansonsten wird er langsam wütend auf dich. Vielleicht exkommuniziert er dich sogar! Durch den Bau von Kathedralen und das Konvertieren von Bevölkerungsgruppen zum Katholizismus kannst du ihn besänftigen.
Wer den Papst zu seinen Verbündeten zählt, kommt in den Genuss zahlreicher Vorteile. Fraktionen können ihn darum bitten, andere, feindlich gesinnte katholische Völker vor einem Angriff zu warnen. Manchmal lässt er sich sogar den Schauplatz des nächsten Kreuzzugs vorschlagen.
Sollte der amtierende Papst aus irgendeinem Grund sterben, wird ein Nachfolger durch das Kardinalskollegium gewählt. Wenn einer deiner Kardinäle über ein entsprechendes Ansehen verfügt, kann er als Kandidat für das Amt antreten. Dann solltest du mit den anderen Fraktionen verhandeln, damit diese für deinen Mann stimmen, oder du bietest ihnen an, für ihren Kandidaten einzutreten, falls du dir davon mehr Vorteile versprichst.
Die Kreuzzüge haben in Medieval II eine wesentlich größere Bedeutung als im ursprünglichen Medieval. Der Papst ruft den Kreuzzug aus, an dem sich alle katholischen Fraktionen beteiligen dürfen. Die Fraktion, die als erste das Ziel erobert, mehrt ihr Ansehen und Vermögen beträchtlich. Auch ihr Verhältnis zum Papst wird erheblich verbessert. Wie bereits erwähnt, kann man dem Papst auch Ziele für einen Kreuzzug vorschlagen, wenn man sich gut mit ihm versteht.
Danach sucht man sich Armeen und Generäle für das Unternehmen aus. Wenn Generäle an Kreuzzügen teilnehmen, erhalten sie meist Boni, die mit Ritterlichkeit und Ehre zu tun haben.
Beide der religiösen Richtungen, die orthodoxe und muslimische, haben Priester und religiöse Gebäude die sie zur Verbreitung ihres Glaubens nutzen können. Muslimische Fraktionen haben außerdem die Möglichkeit einen Jihad(Arab: Heiliger Krieg) auszurufen.
Jihads können von muslimischen Priestern mit einem ausreichenden „Religion-Rating“ ausgerufen werden. Sie können gegen Siedlungen von nicht-muslimischen Fraktionen ausgerufen werden, die ebenso eine bestimmte Menge Muslime beherbergen. Wenn ein Charakter sich dem Jihad anschließt, bekommt er einige religiöse Einheiten zur Verfügung gestellt, die er extrem günstig für den Jihad rekrutieren kann.
Kampagne
Am Anfang ist die Neue Welt für die Teilnehmer unsichtbar. Die Spielfelder im Bereich des Atlantischen Ozeans sind nicht befahrbar. Später kann man dann entsprechende Techniken entwickeln, um seine Schiffe hochseetauglich zu machen, Amerika zu entdecken, die Ressourcen der Kontinente auszuplündern und gegen die Azteken zu kämpfen.
Die Kampagnenkarte unterscheidet sich erheblich von der Karte in Rome: Total War. Sie sieht nicht nur anders aus, darauf ist auch viel mehr los, weil wir mehrere neue Handlungsfiguren wie Händler, Prinzessinnen und Priester darin integriert haben. Die Karte wird zwar nicht so voll gestopft sein wie die erste von Medieval, aber wir haben trotzdem mehr Charaktere darauf untergebracht, um die Interaktionsoptionen des Spielers mit seinen Rivalen abseits des Schlachtfelds zu erhöhen. Zweitens: Die Karte scheint zwar denselben Bereich abzudecken wie bei Rome, aber du kannst wesentlich mehr Land darauf erobern. Im Verlauf des Spiels wird die Karte erweitert und ermöglicht dir die Entdeckung und Eroberung von Nord- und Südamerika.
Außer der Neuen Welt und den neuen Handlungsfiguren auf der Karte haben wir ein überarbeitetes System für die Entwicklung von Siedlungen, ein neues Rekrutierungssystem, erweiterte Religions- und Diplomatiesysteme, neue Handels-, Sabotage- und Spionageoptionen, verbesserte Missionen und KI, neue Gebäude auf dem Technologiebaum und vieles mehr in das Spiel integriert.
Bei Medieval II können die Spieler erstmalig entscheiden, ob sie ihre Siedlungen auf der Kampagnenkarte als Stadt oder Burg planen möchten. Beide Methoden haben natürlich ihre Vorteile. Man muss die Siedlungen im Hinblick auf ihre Kartenposition, die Nähe zu feindlichen Fraktionen und den gewünschten Spielansatz (wirtschaftliches oder militärisches Vorgehen) gut planen, um sein Reich zu erweitern. Einfach gesagt: Mit Burgen stärkt man die militärische Seite seiner Macht, und mit Städten den wirtschaftlichen Aspekt. Wenn man jede Menge Burgen baut, verfügt man über eine schlagkräftige Armee. Legt man den Schwerpunkt auf die Stadtentwicklung, muss man sich auf dubiose Milizen oder Söldner zum Schutz des Landes verlassen. Aber man hat dann auch genügend Geld, um sich von seinen Feinden freizukaufen. Burgen sind pflegeleichter als Städte. Letztere werden allerdings im Spielverlauf immer wichtiger. Das Aufrüsten oder die Neugestaltung von Burgen ist relativ teuer. Man muss die Verlagerung seines strategischen Schwerpunkts also sorgfältig planen. Das führt natürlich dazu, dass dieser strategische Aspekt bei der Erweiterung von Imperien auf der Kampagnenkarte an Bedeutung gewinnt.
Eine der wichtigsten Ergänzungen des Technologiebaumes von Medieval II sind sicherlich die Gildensäle. Es gibt verschiedene Gilden, die deinen Siedlungen unterschiedliche Boni gewähren. Jede Stadt kann allerdings nur über eine Gilde verfügen, die ihr einen solchen Bonus verleiht. Beispiele hierfür sind die Gilde der Assassinen, mit der die Fertigkeiten von Meuchelmördern verbessert wird, oder bestimmte andere Gilden, die den Zugang zu Spezialeinheiten ermöglichen. Darüber hinaus kann sich jede Fraktion eine Meistergilde für die einzelnen Gildentypen entscheiden. Einige davon beeinflussen sogar alle Städte der Fraktion. Außerdem kann man noch eine Großmeistergilde aufbauen, die als eine Art Hauptquartier für den jeweiligen Gildentyp fungiert. Es gibt nur ein Großmeistergebäude pro Gilde in der gesamten Spielwelt. Wer dieses also als Erster errichtet, hat in dem betreffenden Bereich einen Vorteil.
Aufträge erhält man vom Rat der Adeligen, dessen Aufgabe es ist, den Spieler ein wenig durch die Kampagne zu führen und ihm entsprechende Missionen vorzuschlagen. Katholische Nationen bekommen darüber hinaus Aufträge vom Papst oder werden von diesem bestraft, wenn sie bei ihm in Ungnade fallen. Entscheidet sich der Spieler für den Bau von Gilden in seinen Siedlungen, kann er auch von diesen Aufträge annehmen. Es steht eine ungeheure Bandbreite an komplexen Missionen zur Auswahl.
Es ist eine große Kampagne und eine Prolog-Kampagne geplant. Die große Kampagne wird mit jeder Spielbaren Fraktion durchgespielt werden können. Jeder wird ihre eigenen Eigenheiten und Tücken haben. Auch wenn sich Anfangs alles gleicht, wird sich der Lauf der Geschichte signifikant ändern.
In Medieval 2 wird es keine Multiplayer-Kampagne geben. Es wäre sicherlich ein geniales Feature, doch würde es sich als unpraktisch und zu langatmig erweisen um eine komplette Kampagne mit mehreren Spielern durchzuspielen.
Komplette 3D-Seeschlachten zu kreieren ist eine enorme Aufgabe. Ein System zu kreieren, dass auch noch in die Total War-Serie passt ist noch eine viel größere. Folgerichtig entschieden wir es dieses Mal noch nicht zur See zu Fahren. Seekriegsführung wird dem von Rome sehr ähnlich sein, jedoch verbessert und aufpoliert.
Das ist ein Thema im Balancing, auf das wir erst später im Projekt richtig eingehen werden. Aber ich glaube, dass wir es richtig böse machen werden, aber wahrscheinlich nicht so hart wie in der Realität.
Der Handel wird während des Spiels eine immer größere Bedeutung einnehmen, wenn Spieler ihre Infrastrukturen und Händlernetzwerke ausbauen.
Die Kampagnenkarte ist voll mit Ressourcen, die mit Hilfe eurer Kaufmänner geerntet werden können. Der Kaufmann kann in ferne Länder reisen um ein Monopol an bestimmten Ressourcen für eure Fraktion zu erarbeiten. Der Wert dieser Ressourcen und die Fähigkeiten des Kaufmannes bestimmen, wie viel Geld ihr damit scheffeln könnt.
Kaufmänner können in der Tat aggressiv genutzt werden um die Ressourcen zu übernehmen auf die andere Fraktionen ihr Monopol haben. Sie können rivalisierende Kaufmänner auf der Kampagnenkarte angreifen. Die Kämpfe werden aber automatisch ausgefochten. Der Spieler kann in diese Kämpfe nicht direkt eingreifen.
Kampf
Zum derzeitigen Entwicklungsstand lässt sich noch nichts über die maximale Größe einer Schlacht sagen. Total War kann aber die Größe der Schlacht auf die Hardware eures Computers anpassen, sodass auch Spieler mit schwächeren Rechnern zum Zuge kommen.
Größtenteils haben wir mehr Geländedetails mit unzugänglichen Klippen, Wällen, Hecken und Gebäuden in die Schlachtfelder eingebaut. Der weisere Kommandant weiß diese Details zu seinem Vorteil zu nutzen, zum Beispiel um seine Flanken zu sichern oder gegnerische Manöver zu vereiteln.
Die Soldaten kämpfen im Großen und Ganzen genauso wie in den vorherigen Total War-Teilen. Auch wenn sie in Einheitenverbänden kämpfen, haben sie soviel Freiheit wie sie benötigen, wenn die Schlacht beginnt, um den Gegebenheiten entsprechend zu handeln.
Ja, es bleibt bei 20 Einheiten.
Ja, sie gleichen sich, jedoch selbstverständlich mit mittelalterlichen Generälen und einer besseren Performance.
Diplomatie
Das Diplomatie-System hat sich in sofern verbessert, dass dem Spieler nun viel mehr Informationen darüber geboten werden, wie die KI-Spieler über ihn denkt und fühlt. Der Diplomatie-Schirm bietet eine Reihe von neuen Informationen. Wenn ihr einer anderen Fraktion ein Angebot macht, seht ihr, wie der KI -Spieler über das Angebot denkt. Die AI wird besser zu euch stehen, wenn ihr faire oder gütige Angebote macht, doch manchmal müsst ihr ein wenig forscher werden um ein unangenehmeres Angebot durchzusetzen. Ist ein Handel abgeschlossen bekommt ihr ein audiovisuelles Feedback, wie sich euer diplomatischer Rivale bei der Transaktion fühlt.
Ja, sie hat jetzt ein viel besseres Gedächtnis. Betrügt sie, oder behandelt sie schlecht und ihr werdet es schwer haben, jemals wieder Gehör zu finden. Behandelt ihr sie gut, werden künftige Handel leichter von Statten gehen.
Eine königliche Vermählung kann für drei verschiedene Zwecke eingesetzt werden. Die Prinzessin kann den Erben oder Anführer einer anderen Fraktion heiraten um die Allianz zu zementieren, sie kann zur Frau eines Generals der eigenen Reihen werden um die Loyalität zu gewährleisten, oder sie kann den General einer gegnerischen Fraktion heiraten um ihn zum Seitenwechsel zu bewegen. Prinzessinnen können außerdem ebenso gut Diplomatie betreiben wie es normale Diplomaten können.