In den vergangenen Tagen ist man wohl kaum umhin gekommen, von einem traurigen Amoklauf in Arizona zu hören: Der 22-jährige Jared Lee Loughner hat am Samstag während einer Wahlkampfveranstaltung sechs Menschen erschossen, darunter ein neun Jahre altes Mädchen und einen Bundesrichter. Die US-Kongressabgeordnete Gabrielle Giffords schwebt derzeit noch in Lebensgefahr - der Schütze hatte ihr in den Kopf geschossen.
Und wie schon in Deutschland, so stürzen sich auch in den Vereinigten Staaten die Medien auf tatverstärkende Leidenschaften. Laut Berichten der Blätter "Wall Street Journal" und "Arizona Republic", die sich auf einen Kommentar seines Freundes Chris Walker
stützen, sei Loughner ein
"großer Videospiel-Fan". Tommy Marriotti, ein weiterer Freund des inhaftierten Schützen,
äußerte sich folgendermaßen:
"Alles was er tat, war Videospiele zu spielen und Musik zu hören."
Es bleibt spannend, ob sich die US-Berichterstattung an Aussagen wie diesen festbeißen wird oder nicht. Es wäre längst nicht das erste Mal, dass Shooter & Co. mit Amokläufen in Verbindung gebracht werden.