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Heavy Rain - Test Playstation 3




Bildstrecke: Die Charaktere aus Heavy Rain
Video: Zehn spannende Minuten aus Heavy Rain

Am Anfang war die Techdemo. Vor dreieinhalb Jahren veröffentlichte Entwickler Quantic Dream ein Demovideo namens "The Casting", dass Aufschluss darüber geben sollte, wie sich die Herren realitätsgetreue Mimik und Gestik in Spielen für die Zukunft so vorstellen. Die Aufnahmen gingen mit dem großen Getöse durch die Spielergemeinde, hatte man Vergleichbares doch noch nie vorher gesehen. Und selbst heute wirkt "The Casting" immer noch überzeugend – doch da das Projekt dahinter, das PlayStation 3-exklusive "Heavy Rain" sich bereits in unserem Laufwerk wund gedreht hat, hören wir an dieser Stelle mit unserem Trip in die Vergangenheit auf und berichten euch lieber, was es mit einem der wohl sehnlichst erwarteten Titel der letzten Jahre auf sich hat.

Kurzum: Ein interaktives Meisterwerk



Wenn es mal so leicht wäre, einfach in die Handlung des stark am Quantic Dream-Vorgängerwerk "Fahrenheit" orientierten Adventure einzusteigen, ohne direkt das komplexe Konstrukt mit Spoilern zum Einsturz zu bringen. Nur soviel: Im Spiel übernehmt ihr die Rolle von gleich vier unterschiedlichen Charakteren, die im ersten Moment rein gar nichts miteinander zu tun haben, aber allesamt auf verschiedene Art und Weise in die Jagd auf den berüchtigten Origami-Killer verwickelt sind.
Da wäre zum einen der Familienvater Ethan Mars, ein erfolgreicher Architekt und glücklicher Familienvater, der einen seiner beiden Söhne bei einem Unfall verliert. Mars kann selbst zwei Jahre später diesen Verlust kaum verdauen, erschwerenderweise hat sich noch seine Frau von ihm getrennt und sein zweiter Sohn Shaun distanziert. Er ist nur noch ein Schatten seiner selbst, blickt in einer heruntergekommen wirkenden Wohnung auf Fotos vergangener, glücklicher Tage, ernährt sich von schäbigem Fast Food, versinkt in irreversiblen Schuldgefühlen und weiß nicht so recht wie er mit Shaun umgehen soll. Aus dieser Flucht in die Apathie wird Ethan aber schon bald gerissen, als Shaun vom Killer entführt wird, was auch den Handlungsdreh- und angelpunkt in "Heavy Rain" darstellt.

Für Ethan war die Welt tatsächlich einmal in Ordnung - bis einer seiner beiden Söhne bei einem Unfall ums Leben kommt und seine Frau sich von ihm trennt.



Der zweite Charakter im Bunde ist der FBI-Ermittler Norman Jayden, der der örtlichen Polizei bei der Jagd auf den Serienmörder unter die Arme greifen soll. Aber auch Jayden selbst hat mit Problemen zu kämpfen, darunter seine Abhängigkeit von der bewusstseinserweiternden Psychodroge Triptocaine und seine zeitweiligen Entzugserscheinungen, die er nicht in den Griff bekommt.
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