Guild Wars Nightfall - Test 

Seit über einem Jahr begeistert die Guild Wars-Saga eine ganze Spielergemeinde. Angesichts der großen Konkurrenz aus dem Hause Blizzard war dieser Erfolg nicht immer abzusehen; so gingen bereits zahlreiche Online-Rollenspiele verschiedenster Entwickler aufgrund des Genreprimus WoW sang- und klanglos unter. Doch anscheinend funktioniert das Konzept des in Seattle ansässigen Unternehmens ArenaNet, ein MMORPG anzubieten, welches sich allein durch den Verkauf der Spiele finanziert und man somit auf monatlichen Gebühren verzichten kann. Dabei soll nun auch der mittlerweile dritte Guild Wars Teil mit dem Beinamen Nightfall helfen, welchen wir im großen Looki-Test mal genauer unter die Lupe genommen haben.
Elona, das Land der goldenen Sonne
Im Vergleich zur Factions-Kampagne, die sich bekanntlich einem asiatischen Hintergrund bediente, findet man in Nightfall den Kontinent Elona, der durch riesige Wüsten- und Steppengebiete, aber auch durch zahlreiche Oasen und Küsten einen orientalischen Touch erhält, vor. Hier herrscht die finstere Kriegsherrin Varesh Ossa, die mit Hilfe des längst verstoßenen Gottes Abbadon das ganze Land in Finsternis und Chaos stürzen will. Nun ist es also die Bestimmung des Spielers als Mitglied der Sonnenspeere, einer Gruppe tapferer Krieger, die es sich zur Aufgabe gemacht hat Elona zu schützen, dem Wahnsinn Einhalt zu gebieten. Dabei stehen nicht nur knapp 350 neue Fertigkeiten, sondern auch mit dem Derwisch und dem Paragon zwei völlig neue Klassen zur Verfügung.
So liegen die Attribute beim Derwisch, einem sensenschwingender Kämpfer, welcher mit einem Schlag gleich mehrere Schergen zu Fall bringen kann, auf Mystik und Sensenbeherrschung. Weiterhin kann dieser mit Hilfe von Erd- und Windgebeten Gegner ausschalten, oder eigene Kräfte zusätzlich verstärken. Weiterhin darf sich der Derwisch auf göttliche Unterstützung freuen, durch welche er für kurze Zeit unverwundbar wird. Die Paragone hingegen, welche mit Speer und Schild bewaffnet die Schutzengel Elonas darstellen, bedienen sich Motivationszaubern und Führungsfertigkeiten, um eigene Verbündete zu stärken und ihnen taktische Anweisungen zu geben. Dieser eher passive Charakter ist damit eine Maßanfertigung für Rollenspielstrategen, die aggressive Zauber gerne vermeiden. Doch um die 75 Fertigkeiten des Paragons wirklich ausnutzen zu können, kommt ein weiteres Feature in Nightfall zum tragen.


So kann man nun auf so genannte Helden zurückgreifen, die jedoch nicht mit Gefolgsleuten verwechselt werden dürfen. Denn während diese den eigenen Charakter nur hinreichend unterstützen, sind Helden meist Gefährten verschiedenster Klassen, die der Spieler in den Städten anwerben und dann individuell anpassen darf.


So kann man nun auf so genannte Helden zurückgreifen, die jedoch nicht mit Gefolgsleuten verwechselt werden dürfen. Denn während diese den eigenen Charakter nur hinreichend unterstützen, sind Helden meist Gefährten verschiedenster Klassen, die der Spieler in den Städten anwerben und dann individuell anpassen darf.



