In GTA: San Andreas erkennen sich sicherlich viele wieder. Wenn jeder 250 Millionen Dollar bekäme, wäre Rockstar ziemlich schnell pleite.
Die amerikanischen Kollegen von The Hollywood Reporter berichteten kürzlich über eine unglaubliche Geschichte, die wir euch nicht vorenthalten wollen:
Der Backup-Singer der kalifornischen Hip-Hop-Gruppe Cypress Hill, Michael "Shagg" Washington, klagte im Jahr 2010 gegen Rockstar, weil das Unternehmen angeblich seine Lebensgeschichte als Vorlage für den Charakter Carl 'CJ' Johnson im Mega-Blockbuster GTA. San Andreas nutzte.
Washington forderte satte 250 Millionen US-Dollar von der Amerikanern und wurde nun von einem kalifornischen Gericht in die Schranken gewiesen. Zwar hätte die erzählte Geschichte durchaus Ähnlichkeit mit dem früheren Gang-Leben Washingtons, laut dem Richter treffe das aber auch auf zahllose andere schwarze Männer in seinem Alter zu.
Der Einwand Washingtons, Rockstar habe sich mit ihm getroffen, um über sein früheres Leben zu sprechen und sein Name würde sogar in den Credits auftauchen, war dem Richter nicht genug. Washington konnte demnach keine überzeugenden Beweise für seine Behauptung vorlegen und selbst wenn, so der Richter, sei die freie Nacherzählung eines Lebens ohne die Zustimmung der betreffenden Person nicht strafbar, solange keine Persönlichkeitsrechte verletzt würden.
Pech gehabt.
Quelle: The Hollywood Reporter