2006 war ein gutes Jahr für das Adventure-Genre. Die deutschen Entwickler von Animation Arts feierten ihr Debüt mit 'Geheimakte Tunguska' und landeten prompt einen Hit. Seither ist das Studio in Halle an der Saale eine feste Größe in der deutschen Entwicklerszene und feierte viele weitere Erfolg, von denen vor allem 'Geheimakte 2' und 'Lost Horizon' zu nennen sind. Während die deutsche Presse der hohen Qualität der Spiele immer mit einer überdurchschnittlich euphorischen Berichterstattung begegnete, waren es die Spieler, die die größten Kritikpunkte der Animation Arts-Arbeit aufdeckten: Nicht immer nachvollziehbare Geschichten, klobige Charakterdarstellungen und teilweise aufgesetzt wirkende Rätsel waren Adventure-Fans ein Dorn im Auge. Animation Arts sonnte sich glücklicherweise nie im Licht des Presselobs, sondern versuchte auf die Wünsche der Community zu reagieren. Herausgekommen ist 2010 mit 'Lost Horizon' das bis dato wohl beste deutsche Adventure-Spiel überhaupt. Nun versuchen sich die Hallenser an der beliebtesten, deutschen Franchise des Genres und versprechen alle Kritikpunkte auszumerzen. Der Geschichte, den Rätseln und den Charakteren soll eine besondere Lebendigkeit eingehaucht werden. Dafür engagierte man sogar echte TV-Profis. Ob die zusammen mit den Gamedesign-Künsten von Animation Arts 'Lost Horizon' noch übertreffen können, klären wir im Test.
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