Länder
Weitere Looki-Spiele

Story

Mehrere schlanke und sehr schnelle Schiffe bewegen sich in den Trümmern und sammeln die Rohstoffe auf. Diejenigen, die wir identifizieren konnten, trugen die Kennung von Karatos!“ „Um was für Schiffe handelt es sich?“ wollte Quendak wissen. „Es sind ebenfalls Handelsschiffe, Typ Carrier Prestige.“ Yanus stieß einen leisen Pfiff aus. „Wer auch immer das ist, es kann nicht Karatas selbst sein, nur wenige in der Galaxie sind verrückt genug in diesen dünnwandigen Schiffen durch die Gegend zu fliegen. Die Plentropen, so sagt man, stecken alles, aber auch wirklich alles bei diesen Schiffen in den Antrieb und lassen dann noch mal so viel anderes wie möglich weg um jeden noch so kleinen Hohlraum mit Ladung voll zu stopfen.“ „Geben Sie die Kennung in den GDoJ Computer ein und teilen Sie mir mit, mit wem wir es hier zu tun haben!“ „Jawohl Mam.“

Kurze Zeit herrschte Stille, niemand machte auch nur das geringste Geräusch, keiner wollte den Feind aufscheuchen, den warnen, der dort draußen in den Trümmern sein übles Werk verrichtete. Kurze Zeit später war der Bountypadeintrag verfügbar. „Mam, es handelt sich um einen Plentropen. Sein Name ist Pyleus, er ist so etwas wie der persönliche Händler von Karatos. Auch seine Strafakte ist dick, die Kopfgeldaufträge reichen aus um jedes seiner Schiffe dreimal in die Luft zu sprengen und noch immer würde er seine gerechte Strafe nicht verbüßt haben. Nach den Informationen hier hat er auch schon zweimal Welten, die zu unserer Vereinigung gehören beraubt und hat dort gebrandschatzt und viele Opfer gefordert.“ „Danke. Ich habe genug gehört.“ Quendaks Stimme war kurz etwas sanfter, kratziger als üblich geworden. Doch sie hatte sich schnell wieder unter Kontrolle. „Pyleus Schiffe sind nicht in der Lage das hier zu verursachen. Während Sie die Computer des GDoJ durchsuchten, habe ich die Sensorenlogbücher noch mal studiert. Ich konnte Überreste von Meloxan aufspüren.

Es gibt nur einen Schiffstypen im All, der Meloxan benötigt. Ein Carrier Kaiman. So etwas können die armseligen Waffen eines Plentropen Prestiges nicht zerstören. Vor allem nicht in der Menge. Nach den Daten müssen mindestens 8 Schiffe zerstört worden sein, Pyleus hätte dafür sicherlich Stunden gebraucht und wir hätten einen Hilferuf empfangen. Nein, dieser Angriff traf hart und schnell. Nur Schiffe mit Hydra- Z Technologie verfügen über so viel Zerstörungskraft und nur die gefährlichsten aller Kriegsherren haben Zugriff auf diese Technologie. Karatos ist einer von ihnen, davon können wir ausgehen. Die Chancen stehen also gut...“ Quendak unterbrach sich kurz und ihr Blick schweifte in die Leere des Raumes. „Stellen Sie sofort eine Verbindung zur Asparagon her.“ „Zu Befehl Mam!“ Der alte Kommunikationsoffizier war schon lange genug auf Schiffen unterwegs um zu wissen was nun geschehen würde.

In seiner Jugend hatte er oft davon geträumt einmal selbst ein solches Schiff zu kommandieren, aber als er dann das erste mal in eine Schlacht verwickelt wurde, da erlebte er mit, wie ein Kommandant seine Männer auch in den Tod schicken musste. Und das wollte er nie selbst tun müssen. Nun war er zufrieden mit seiner Funktion auf dem Schiff und er war einer der besten. Er konnte Hyperraumkanäle sogar durch die stärksten gravimetrischen Verzerrungen etablieren und ... sein Gedankengang wurde unterbrochen, die Asparagon antwortete. „Kapitän Kelm hier. Quendak, ich warte schon die ganze Zeit, wo seid ihr?“ „Mit viel Glück für uns beide in deiner Nähe, Kelm. Wir kreisen gerade um Masaru Outpost und haben vielversprechende Signaturen aufgefangen, wir können davon ausgehen, dass Karatos oder einer seiner anderen Kriegsherren sich hier herumtreiben.

Wir haben zwar eine Handvoll X 800 und ein paar Prototypes hier, aber eben doch hauptsächlich die X 303, da wären ein paar handfeste Command Ships und Nemesis Cruiser schon recht praktisch denke ich.“ „Natürlich!“ Kelm zog den Rauch seiner Zigarre durch seine metallenen Lippen und ließ ihn, während er weiter sprach, ganz nebensächlich aus den beiden düsteren Vertiefungen in seinem metallenen Gesicht ausströmen. „Irgendwer muss ja die Packung abbekommen. Aber du hast Glück, wir sind tatsächlich gerade auf einem Sprung durch den Hyperraum und ganz in der Nähe, wir können in ungefähr zwei Minuten bei euch sein, also macht euch bereit, es wird sicher bald spaßig.“ Ein dröhnendes, metallisches Scheppern erklang von der Asparagon. Das Äquivalent eines ozoidischen Lachens.

Seite 1 | Seite 2 | Seite 3 | Seite 4 | Seite 5 | Seite 6 | Seite 7 | Seite 8 | Seite 9 | Seite 10 | Seite 11 | Seite 12 | Seite 13
Umfrage
Worauf freut ihr euch im Mai am meisten?












Abstimmen
(Cluster: nd44 - Sprache: de)
zur EU1 Startseite