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Die Sims 2: Nightlife - Test PC




Stand im ersten Addon noch die Bildung und der Berufsweg im Mittelpunkt, dreht es sich nun - mal wieder - um die Beziehungskisten der Sims. Wie schon das Addon “Hot Date”, das für den ersten Teil der Sims-Spielereihe die Gemeinschaftsgrundstücke eingeführt hat, bietet Die Sims 2: Nightlife eine Auswahl verschiedenster Einrichtungen, in denen sich unsere paarungswilligen Sims verabreden können. Tatsächlich ist die Auswahl an Restaurants, Kneipen, Discos, Bowlingcentern und Schwimmbädern recht groß und passt zunächst auch gar nicht in unsere schon angelegte Stadt. Für jede Nachbarschaft wird somit ein neues, “Downtown” genanntes Gebiet eingeführt, das sämtliche Entertainmenteinrichtungen beherbergt. Eine erste “Downtown”, die mit ca. 30 Lokalitäten und auch etwas Wohnfläche mitgeliefert wird, kann jeder Stadt zugeordnet werden. Natürlich lassen sich aber auch eigene Downtowns mit vielen, vielen selbst erstellten Gemeinschaftsgrundstücken errichten.

Nicht nur, dass unsere Sims nun mehr Treffpunkte haben, auch die Art und Weise, wie sie Kontakte, Freundschaften und enge Beziehungen knüpfen, hat sich leicht verändert. Inzwischen verfügt jede Simsstadt über eine Heiratsvermittlerin, der man bis zu 5.000 Simoleons für eine hoffentlich erfolgreiche Vermittlung zahlen kann. Sie führt im Normalfall zusammen, was zusammen gehört, gibt es doch nun “An- und Abturner“, die bei der Erstellung eines Sims festgelegt werden müssen. Die Auswahl der Kriterien ist eher beschränkt und - das müssen wir als emanzipierte Erdenbürger feststellen - recht oberflächlich. Eine runde und gut proportionierte Figur, wie sie beispielsweise unser Ulli Kunz hat, kann für unseren zu erstellenden Sim demnach als absolutes K.O.-Kriterium festgelegt werden. Auf der anderen Seite könnten Fitness und ein guter Geruch Dinge sein, die unseren selbst erstellten Sim ganz schön anmachen und das Aufbauen einer Beziehung erleichtern.

Über das Telefon lassen sich neuerdings auch Nachbarsims, an denen man Interesse hegt, zu einem Date in die Innenstadt einladen. Neu ist dabei vor allem, dass ein Countdown während des Dates läuft und die Qualität der Verabredung bewertet wird.
Umso besser sich das Date entwickelt, umso mehr Zeit steht einem zur Verfügung, den anderen Sim von den eigenen Qualitäten zu überzeugen. Anfangs sind dies drei Sims-Stunden, die nur wenig Gelegenheit bieten, Verhältnisse zu intensivieren. Es ist dabei auch in etwa wie im richtigen Leben. Wer es in den ersten fünf Minuten nicht packt, bekommt in aller Regel auch keine weiteren zehn Minuten dazu.

Leichter fällt dahingegen möglicherweise das Date mit einer ganzen Gruppe von Nachbarn, das nun ebenfalls per Telefon angeleiert und initiiert werden kann.



Fahrgemeinschaften sind out, Fahrgemeinschaften sind viel zu ökologisch. Endlich kann ein jeder Sims auch mit einem eigenen Fahrzeug ein Statement zur Umweltverschmutzung abgeben. Dabei reicht die Palette von billigen, gebrauchten Schamotten, denen Natur und damit verbunden - die Oxidation schon arg zugesetzt haben, zu Familienvans und sportlichen Sportwagen, die für etwas mehr als 10.000 Simoleons über die digitale Ladentheke gehen. Durchaus gut gelungen sind die zahlreichen Features, die so ein Fahrzeug mit sich bringt. Hängt der Haussegen schief, kann sich er Sim auch in seinem Auto verkrümeln, Radio hören oder mit einem Beisitzer diskutieren. Dabei kann zwar jeder in einem Auto sitzen, doch nur einer darf es fahren. Die Zuordnung ist zwar mit wenigen Klicks veränderbar, will aber jeder Sim täglich mit dem eigenen Auto zur Arbeit, benötigt ein jeder auch ein eigenes Fahrzeug.

Das eigene Automobil dient aber nicht nur dazu, mit ihm zum Malochen zu fahren oder darin angeregte Diskussionen oder ein “Techtelmechtel” durchzuführen, es darf auch dazu genutzt werden, sich auf die Piste, also zu einer Disco oder Sonstigem zu bewegen und dort zu schlemmen oder abzutanzen. Jeder Ausflug kostet dabei aber einen gewissen Betrag.
(Cluster: nd44 - Sprache: de)