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Release: 15.05.2012 | Altersfreigabe: ab 16 Jahre  
Diablo 3
Das Auktionshaus hat für reichlich Diskussionen gesorgt.
Das Diablo 3-Auktionshaus hat bereits für eine Menge Kritik an Blizzards Strategie für den Titel gesorgt. Und auch die Designer des Spiels scheinen nicht von dem Ballast, welchen man sich selbst auferlegt hat, losgelassen zu werden. Das merkt nun auch der ehemalige Game Director Jay Wilson, welcher das Diablo 3-Team zum Anfang des Jahres verlassen hat, an. Im Rahmen der GDC äußerte er sich noch einmal zu dem Auktionshaus und gab an, dass die Entwicklung alles Andere als glücklich verlaufen ist.

So gab er in dem Gespräch an, dass es der ursprüngliche Gedanke gewesen sei, Betrügern entgegenzuwirken. Man sei davon ausgegangen, dass das Auktionshaus lediglich von einem kleinen Teil der Spieler genutzt wird, was zur Folge hätte, dass Preis und Angebot automatisch reguliert werden. Da es aber der Fall ist, dass mehr als die Hälfte aller Spieler zum Auktionshaus greifen, sei das Gold und Geld der größere Motivator, was dem Spiel schade und den Preis der Waren immer wieder ins Schwanken bringe.

Dass dies einen negativen Einfluss auf das Spiel hat, gestand auch Wilson noch einmal ein. Dabei betont er sogar, dass er davon ausgehe, dass man das Auktionshaus am liebsten abschalten würde, wenn dies ohne weiteres möglich wäre. Das Problem sei jedoch, dass man sich selbst nicht sicher sei, bei wie vielen Spielern das Auktionshaus beliebt sei und bei wie vielen nicht. Ein Feature abzuschalten, welches derart stark genutzt wird, käme natürlich ebenfalls nicht in Frage.
Quelle: joystiq.com

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