Bastion - Test 

Mit 'Bastion' präsentieren die Entwickler von Supergiant Games nicht nur ihr erstes Werk, sondern auch eines der außergewöhnlichsten Arcade-Spiele für Xbox Live. Der Titel erinnert von seiner optischen Aufmachung her stark an stilprägende Spiele, wie 'Limbo' und 'Braid'. Doch in Sachen Gameplay hat 'Bastion' mit den kniffligen Adventures wenig gemein. Ob wir uns in den rund zwölf Spielstunden trotzdem amüsiert haben oder ob die schicke Optik über ein fahles Spielerlebnis hinwegtäuschen soll, klärt unser Kurztest.
Ideenreiche Umsetzung
Wie nicht anders zu erwarten, liegt die Welt von 'Bastion' zu Beginn des Spiels am Abgrund. Kurz bevor sie tatsächlich hinunterrutscht und zur Gänze zerschellt, taucht der Spieler in Form eines heldenhaften Alter Egos auf, um die Welt wieder aufzurichten, damit sie sich selbst vor dem endgültigen Absturz retten kann. Die – wohlgemerkt zunächst – simple Geschichte erleichtert den Einstieg in das Fantasiereich ungemein, weil man sich nicht mit abstrusen Handlungsfäden oder anderen erzählerischen Stolpersteinen auseinandersetzen muss. Hinzu kommt, dass so gut wie jeder Schritt des Spielers in der Welt von 'Bastion' von einem Erzähler begleitet und kommentiert wird.
Diese Idee mag erst einmal etwas befremdlich klingen, womöglich könnte das sogar im späteren Spielverlauf zu einer nervigen, verbalen Dauerbeschallung führen. Doch genau diese Bedenken werden schon nach wenigen Minuten zerstreut, wenn man bemerkt, wie geistreich der Erzähler die Gegenwart dokumentiert, mit Charme, mit Witz und mit allerlei nützlichen Informationen. So erläutert er dem Spieler beispielsweise, wie man sich in 'Bastion' fortbewegt, welche Waffen man an welchen Orten bevorzugen sollte, was es mit der ominösen Bastion auf sich hat und warum die Welt in viele kleine Plattformen gesprengt wurde.
Die namensgebende Bastion spielt übrigens eine tragende Rolle in dem Arcade-Titel. Der Erzähler selbst hat sie vor langer Zeit gebaut, doch nach der Katastrophe, welche die Welt fast vernichtete, liegt auch die Bastion in Schutt und Asche. Dem Spieler obliegt es nun, sie wieder aufzubauen. Dabei ist die Bastion immer der zentrale Ausgangspunkt. Man kann sich dort mit freundlich gesinnten Bewohnern unterhalten, einkaufen, ausruhen und so weiter. Ist man gerüstet, geht’s per Teleportsystem in die Außengebiete, die in Echtzeit von nervigen Monstern gesäubert werden wollen.

Die namensgebende Bastion spielt übrigens eine tragende Rolle in dem Arcade-Titel. Der Erzähler selbst hat sie vor langer Zeit gebaut, doch nach der Katastrophe, welche die Welt fast vernichtete, liegt auch die Bastion in Schutt und Asche. Dem Spieler obliegt es nun, sie wieder aufzubauen. Dabei ist die Bastion immer der zentrale Ausgangspunkt. Man kann sich dort mit freundlich gesinnten Bewohnern unterhalten, einkaufen, ausruhen und so weiter. Ist man gerüstet, geht’s per Teleportsystem in die Außengebiete, die in Echtzeit von nervigen Monstern gesäubert werden wollen.






