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Inazuma Eleven Strikers - Test Wii



Die Wii-Version zu 'Inazuma Eleven' ist nicht so leicht in eine Kategorie zu quetschen. Zwar wesentlich näher an der gleichnamigen (und sehr beliebten) Anime-Serie, bleibt im Vergleich zu den DS-Versionen der innovative Spielansatz zur Fülle auf der Strecke. So kriegen Fans zwar das typische Inazuma-Erlebnis mit Dutzenden Spezialangriffen pro Halbzeit, müssen aber mit 08/15-Gameplay leben.

Massentauglich



Eigentlich stimmt es nicht, dass sich 'Inazuma Eleven Strikers' (IES) nicht in eine Kategorie drücken ließe. Schaut man mit einem bösen Auge auf das Spiel, findet man einfach überall die schonungslose Ausnutzung der Lizenz bei minimalem Gameplay-Ansatz, mit dem sich in letzter Konsequenz jeder Fan irgendwie identifizieren kann. Das heißt aber auf der anderen Seite auch, dass man alles getan hat, um auch hiesigen Fans die volle Portion 'Inazuma Eleven' zu bieten, deutsche Texte und deutsche Sprachausgabe inklusive.

Dazu wurde alles, was die DS-Version ausmachte, einfach weggelassen. Vorne weg das RPG-Element, welches dem DS-Titel erst die richtige Würze gab und nun nur noch stark kastriert zu finden ist. Eine Storyline gibt es nicht mehr, ihr tretet in einer Art Turnier lediglich gegen die Mannschaften aus der Serie an und habt eben irgendwann gewonnen.
Gesteuert werden die Spieler nun direkt mittels Nunchuck/Wiimote und bieten die üblichen Aktionsmöglichkeiten. Seid ihr im Angriff, könnt ihr passen, tricksen und schießen. Verteidigt ihr, könnt ihr grätschen, blocken und rempeln. Auf diese Weise könnt ihr simple Spielzüge ausführen, die im Grunde genommen keinerlei Tiefgang bieten. Clou sind die Spezialattacken, die das gesamte Bild der Serie prägen und damit auch IES.

Erste Möglichkeit ist die Powerphase. Ist die Power-Leiste gefüllt, aktiviert ihr sie per Knopfdruck und seid nun für Gegenspieler unblockbar – ihr rennt sie einfach um. Dann wären da die Dribbel- und Blocktechniken. Schüttelt ihr bei voller "Inazuma-Leiste" die Wiimote, erscheint ein Kreis um euren aktiven Spieler. Betritt ein Gegenspieler nun den Kreis führt ihr je nachdem, ob ihr den Ball habt oder nicht, entweder eine Dribbeltechnik aus oder eine Blocktechnik. Mit ersterer kommt ihr direkt am Gegner vorbei und mit der zweiten Variante stehlt ihr dem Angreifer in jedem Fall den Ball.

Mit diesen Optionen und dem normalen Schuss lässt sich ganz gut spielen, doch fällt quasi nie ein Tor. Egal von wo ihr schießt oder wie hart ihr schießt: das Ding will einfach nicht rein. Hier kommen die Schusstechniken ins Spiel. Ist die Inazuma-Leiste voll und haltet ihr die Schusstaste gedrückt, ladet ihr den Spezialschuss in drei Stufen auf.

Natürlich findet ihr alle Charaktere wieder, die auch in der Serie für die Action sorgen.

Inazuma Eleven Strikers
(Cluster: nd69 - Sprache: de)