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Homefront - Test Xbox 360




Immer heißt es, heutige Shooter würden aus Angst vor dem Risiko lieber auf bewährte Pfade setzen und sich an Activisions 'Call of Duty'-Reihe orientieren. Jede Menge Skriptsequenzen, eine kurze, aber knackige Einzelspieler-Kampagne und ein umso motivierender Mehrspielermodus. 'Homefront' hat der mehr als erfolgreichen Marke den Kampf angesagt. Und die Vorzeichen standen tatsächlich gut. Doch das, was übrig geblieben ist, orientiert sich nicht nur mehr an 'Call of Duty' als ihm lieb ist, sondern leistet sich auch zusätzliche Patzer, die man trotz aller Kritik beim viel gescholtenen Vorbild nicht findet.

„Home is where the war is“ - so treffend hat es wohl noch keine Tagline formuliert. #Homefront' versetzt euch, wie auch schon der Titel vermuten lässt, direkt vor die Haustür. Die Vereinigten Staaten sehen sich nach Jahren des unaufhaltsam anmutenden Aufstiegs des Vereinten Koreas im Jahr 2027 mit Unterdrückung und Unterjochung der Invasoren konfrontiert. Einzig "Die Stimme des Widerstands" will sich nicht mit der Lage abfinden, sondern versucht, die koreanische Bedrohung mit Sabotage und Anschlägen aus dem Land zu vertreiben.
Wir bekommen von allem vorerst nur wenig mit. In der Rolle des ehemaligen Piloten Robert Jacobs werden wir von koreanischem Militär recht unsanft aus der Morgen-Routine gezerrt und gewaltsam in einen Bus geschleift, der uns zu einem Arbeitslager bringen soll. Endstation also? Ein Blick aus dem Fenster des Fahrzeugs zeigt die schonungslose Härte der Aggressoren. Menschen, die in Verbindung mit dem Widerstand gebracht werden, werden zusammengepfercht, verprügelt, verhaftet und erschossen.

In der Oase haben sich die Anhänger des Widerstands nebst Familien einquartiert. Dem "letzten Stück Amerika" blüht jedoch kein allzu schönes Schicksal.



Ins Gedächtnis brennt sich eine Szene ein, in der zwei Soldaten ein Elternpaar erschießen, während selbiges den schreienden und weinenden Sprössling anfleht, wegzusehen. Ein paar Salven später verstummt das Flehen. Zurück bleibt ein verstörtes Kind, das ungläubig zu seinen ermordeten Eltern rennt und sich an sie schmiegt. Szenen wie diese hat 'Homefront' so einige. Und ja, sie gehen unter die Haut. Aber irgendwie mutet das Ganze zumeist mehr wie oberflächliche Provokation an. Und schon nach einigen Minuten hat man die eigentlich schockierenden Momente wieder vergessen.
16.03.2011
10:03

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Ten Minutes of...

12.03.2011
01:35

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Launch Trailer

07.03.2011
01:05

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Trailer: Multiplayer

10.02.2011
01:27

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Resistance Trailer

27.12.2010
04:17

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