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Hitman: Absolution - Spezial PC




In Zeiten von 'Assassin's Creed' bezeichnet Square Enix Agent 47 bei seiner Rückkehr in 'Hitman: Absolution' gerne als "The original Assassin". Als Square Enix nun anlässlich der Gamescom mit Ubisofts Titel gleichzieht und ebenfalls einen Mehrspieler-Modus ankündigt, fragt man sich zurecht, was man als Spieler zu erwarten hat. Haben sich die Dänen bei den Franzosen etwas abgeschaut? Wir trafen Torben Ellert von IO und ließen uns erklären, was den Contract-Modus im neuen 'Hitman' so besonders macht.

Looki.de: Könntest du dich bitte kurz vorstellen und deine Position innerhalb des Hitman-Teams erläutern?

Torben Ellert: Mein Name ist Torben Ellert und ich bin ein Game Designer bei IO-Interactive. Dabei bin ich für den Contracts Mode von 'Hitman: Absolution' zuständig.

Looki.de: Und genau das ist der Multiplayer-Modus, den ihr gerade hier auf der Gamescom angekündigt habt. Damit gebt ihr Spielern endlich das, was sie innerhalb der Serie schon oft versucht haben: Sich mit anderen Spielern bei der Jagd nach dem perfekten Kill zu messen und zu zeigen, auf welche kreative Art und Weise man sein Ziel erreichen kann.

Ellert: Ja, genau das ist es eigentlich. Es ist, was sich die Fans schon lange gewünscht haben. Gleichzeitig ist es die Antwort auf die Frage: Was wäre, wenn jeder ein Ziel sein könnte? Und daher haben wir einen kompletten Game-Mode erschaffen, bei dem Spieler bis zu drei Ziele auswählen können und die zu erzielenden Kills während des eigenen Spielens festlegen.
Looki.de: Wie genau werden dabei die Rahmenbedingungen für einen Contract erfasst?

Ellert: Du musst die Rahmenbedingungen ja vorerst einmal selber beim Durchspielen erfüllen. Wenn du also deinen Contract durchspielst und deine Ziele unbeobachtet erledigst, wird das zur Spielbedingung für die anderen Spieler. Wenn du deine Zielperson eliminierst ohne einen Schuss zu vergeuden, dann müssen das die anderen Spieler auch schaffen. Du musst es also selber geschafft haben, damit es Teil des Contracts wird. Das Spiel erfasst dabei sechs Bonuskonditionen. Wir nennen sie Bonuskonditionen, weil du dadurch einen größeren Gewinn am Ende des Contracts bekommst. Natürlich erfassen wir auch, wer die ausgewählten Zielpersonen waren und wie sie vom Spieler ins Jenseits befördert wurden, welche Verkleidung benutzt wurde oder wann und mit welcher Bewaffnung das Attentat verübt wurde. Abschließend erfassen wir auch den Ausgang, den der Spieler am Ende des Levels wählt, um das Gelände zu verlassen.

Im Contracts-Modus gibt es zum Beispiel mehrere Ausgänge: Während du im Storymodus im Chinatown Square Level immer den gleichen Ausgang benutzt, gibt’s im Multiplayer zusätzlich einen Hinterausgang. Andere Levels haben hier noch mehr Auswahlmöglichkeiten und das verändert natürlich die komplette Dynamik des Spielablaufs. Also könnte es auch der Fall sein, dass ein Ausgang von Polizisten bewacht wird, das Ziel des Contracts jedoch war, unbemerkt an ihnen vorbeizukommen. Wenn du dir also als Spieler die Situation anschaust und dich fragst, „Mensch, wie komm ich an denen bloß vorbei?“, dann weißt du zugleich auch, dass es irgendwie machbar sein muss, weil der Ersteller des Contracts es selbst geschafft hat.

Looki.de: Also unterscheidet sich das Spiel hier von anderen Missionseditoren, bei denen man sich einfach durch ein paar Menüs klickt und an Reglern spielt. Hier muss man selber die Vorlage abgeliefert haben.

Ellert: Ganz genau und das hat zwei Konsequenzen: Wir wissen erst einmal, dass die Vorgaben überhaupt erfüllbar sind und es kein unmögliches Szenario ist.
 
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