Heroes of Ruin - Test 

Zwar sind mit Recht viele der Meinung, Square Enix sollte Geld und Zeit lieber in eine FF7-Remake/Reboot stecken, doch muss es in der Zwischenzeit natürlich mit dem üblichen Geschäft weitergehen. Und was liegt da näher, als abseits des FF-Universums ein bisschen bei den großen Vorbildern zu wildern?
Diablo für Arme?
Es ist das leidige Thema, das ich mir an der Stelle aber einfach nicht verkneifen kann: Wer keine eigenen Ideen hat, klaut einfach. So ist Heroes of Ruin (HoR) einer vielen Diablo-Klone, von denen die meisten durchaus sehr, sehr gut sind, was auf HoR aber nur bedingt zutrifft. Schnell wird hier nämlich klar, dass spielerisch nur das Allernötigste geboten wird, was ein Hack & Slay so haben muss.
Kurz gefasst liest sich HoR so: Vier Charaktere, strikt missionsbasiert in sich wiederholenden (und hässlichen) Dungeons, ein Standardangriff nebst drei Spezialattacken, tausende Items. Wer etwas tiefer guckt, findet einen Multiplayermodus für vier Spieler (lokal und online) nebst tauschbaren Items.
Was HoR damit fehlt, ist etwas, das es besser als alle anderen Spiele macht – gerade als Vollpreisspiel. Einzig die Plattform zählt hier Bonuspunkte, denn auf allen anderen Plattformen, gibt es besseren (und billigeren) Ersatz.
Wie so oft beginnt es bei der Charakterwahl. Der Nahkämpfer nennt sich Barbar, ist groß und böse und verteilt satt-feste Fausthiebe. Die Alchitektin (schreibt sich wirklich so) ist eine Elfen-Zauberin mit einer Art Lanze als Waffe. Der Revolverheld reißt nicht nur Frauen auf (Sparwitz), sondern ist vornehmlich für die Fernkämpfe zuständig. Den Abschluss macht dann der Verteidiger, ein stattlicher Mensch-Löwe. Von der Statur immer gleich dürft ihr Hautfarbe, Frisur, Haarfarbe und die Spielerfarbe bestimmen, das spätere Komplettdasein wird dann durch die Ausrüstung bestimmt, die ihr tragt – alles jederzeit schön sichtbar.

Die Story ist schnell erzählt. Einst herrschte Krieg in der Welt, bis die mächtigen Ruin-Lords (magische Geschöpfe) ihm ein Ende bereiteten.
Wie so oft beginnt es bei der Charakterwahl. Der Nahkämpfer nennt sich Barbar, ist groß und böse und verteilt satt-feste Fausthiebe. Die Alchitektin (schreibt sich wirklich so) ist eine Elfen-Zauberin mit einer Art Lanze als Waffe. Der Revolverheld reißt nicht nur Frauen auf (Sparwitz), sondern ist vornehmlich für die Fernkämpfe zuständig. Den Abschluss macht dann der Verteidiger, ein stattlicher Mensch-Löwe. Von der Statur immer gleich dürft ihr Hautfarbe, Frisur, Haarfarbe und die Spielerfarbe bestimmen, das spätere Komplettdasein wird dann durch die Ausrüstung bestimmt, die ihr tragt – alles jederzeit schön sichtbar.

Was Design angeht, ist Heroes of Ruin sicherlich keine neue Referenz.
Die Story ist schnell erzählt. Einst herrschte Krieg in der Welt, bis die mächtigen Ruin-Lords (magische Geschöpfe) ihm ein Ende bereiteten.




