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Hell Yeah! - Der Zorn des toten Karnickels - Test Playstation 3



Man werfe die verrückten Ideen der französischen Entwickler von Arkedos in einen Mixer, fülle sie mit viel virtuellem Blut auf, werfe ein paar Retro-Elemente und eine dicke Scheibe Ironie dazu, mixe alles ordentlich durch und schon erhält man 'Hell Yeah: Der Zorn des toten Karnickels'. Der Name lässt bereits zweierlei vermuten: Entweder handelt es sich bei dem Downloadtitel um absoluten Trash oder aber um ein pointiertes B-Game voller cooler Ideen und abgedrehter Spielelemente. Um der Frage auf den Grund zu gehen, haben wir für euch den Controller in die Hand genommen und uns in die Tiefen der Kaninchen-Hölle gewagt.

Scheiß Paparazzi!



Das Leben als reicher Unterweltprinz könnte so einfach sein: Morgens ein wenig sinnlose Gewalt, mittags ein deftiger Leichenschmaus und abends mit der geliebten SM-Quietscheente in die Wanne. Doch Ash, unserem skelettierten Höllen-Kaninchen-Protagonisten, wird der verdiente Feierabend nicht gegönnt. Als ihn ein Paparazzo beim fröhlichen Plantschen ablichtet und die Story für viel Geld verkauft, steht der Ruf des blutigen Fürsten auf dem Spiel. Er muss schnell handeln: Statt jedoch vors Höllengericht zu ziehen, entscheidet sich Ash für eine weniger elegante, dafür aber umso effektivere Methode: Er tötet einfach alle, die die Bilder gesehen haben.
So weit, so durchgeknallt. Passend dazu erwarten uns grelle Bilder im abgedrehten Comic-Look. Spieler mit Neigung zur Epilepsie sollten um dieses Spiel einen sehr großen Bogen machen. Und auch der Rest wird wohl die eine oder andere Minute benötigen, um sich mit der optischen Aufmachung anzufreunden. Ist die Gewöhnungsphase aber erst einmal durchlitten, offenbart 'Hell Yeah' einen wahrhaften Augenschmaus. Überall gibt es Anspielungen auf aktuelle Ereignisse in der realen Welt und vor allem auf stilprägende Spiele der Vergangenheit zu bestaunen. Von 'Day of the Tentacle’ bis zu 'Max Payne' wird in 'Hell Yeah' alles durch den Kakao gezogen oder gehuldigt, was die Entwickler irgendwann einmal berührt zu haben scheint. Untermalt wird das Ganze durch einen knackigen Rock-Techno-Mix, der zu Beginn nur zu stören scheint, sich im Laufe des Spiels aber als so passend und eingängig herausstellt, dass man sich ständig beim Mitsummen erwischt.

Pack' die Säge aus



All das wäre natürlich Makulatur und höchstens für ein paar Minuten Anreiz genug, 'Hell Yeah' zu spielen, wenn das Gameplay nicht stimmen würde. Grandioserweise ist es aber genau die abgefahrene und gleichzeitig sehr durchdachte Spielmechanik, die das Arcadespielchen zu einer wahren Spielspaßbombe macht.

Ash, Prinz der Hölle und skelettiertes, totes Kaninchen, ist furchtbar sauer: Paparazzi haben ihn beim Plantschen mit einer SM-Qietscheente fotografiert.

Hell Yeah! - Der Zorn des toten Karnickels
26.09.2012
01:00
13.08.2012
01:24

Hell Yeah! - Der Zorn d...

Gameplay-Trailer

01.06.2012
01:41

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07.05.2012
01:32

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07.03.2012
01:48

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Trailer: Ankündigung

(Cluster: nd02 - Sprache: de)