Hearts of Iron III: Their Finest Hour - Test 

Seit Jahren begeistert Entwickler Paradox Hardcore-Strategen mit der 'Hearts of Iron'-Serie. Zu 'Hearts of Iron III' ist mit 'Their finest Hour' die bereits dritte Erweiterung erschienen. Ob sich der Kauf lohnt, erfahrt ihr im Artikel.
Für geduldige Hardcore-Strategen
Um 'Their finest Hour' überhaupt zum Laufen zu bekommen, benötigen wir das Hauptspiel plus die beiden Add-ons 'Semper Fi' und 'For the Motherland' oder die 'Hearts of Iron III Collection'. Das Hauptspiel läuft wie gewohnt ab. Wir wählen ein x-beliebiges Land im Zeitraum des Zweiten Weltkrieges und manövrieren es durch stürmische Zeiten. Das kann sowohl friedlich als auch kriegerisch geschehen. Da trotz Features wie Diplomatie, Wirtschaft etc. der Fokus auf der Kriegsführung liegt, ist 'Hearts of Iron III' vor allem ein Game für Spieler, die Grenzen neu zeichnen möchten.
Ein großer Reiz ist der veränderbare Geschichtsverlauf. Was wäre, wenn Spanien auf der Seite der Achsenmächte in den Konflikt eingetreten wäre? Was wäre, wenn die Alliierten schon während Nazi-Deutschlands Überfall auf Polen in die Offensive gegangen wären?
In 'Hearts of Iron III' sind solche Szenarien möglich. Das motiviert ungemein. Vorausgesetzt, man bringt viel Geduld und Frustresistenz mit.
Denn trotz einiger Automatismen ist HoI III nicht nur ein komplexes, sondern auch ein ziemlich unzugängliches Spiel. Unzählige Informationen prasseln auf Hobby-Generäle ein, etliche Faktoren wollen in Friedens- und vor allem in Kriegszeiten berücksichtigt werden. Zudem drücken Crashes, Bugs und spielerische Unstimmigkeiten immer wieder auf die Motivationsbremse. Warum etwa lehnt Land XY einen Handel ab, obwohl wir im selben Bündnis sind und das entsprechende Land die Ressource im Überfluss besitzt? Wieso bekommen wir alle zwei bis drei Minuten die Meldung, dass Land YX diplomatischen Einfluss auf uns nimmt, kurz danach die Bemühungen abbricht und dann gleich wieder aufnimmt usw.?
Auch die Bedienung hat so ihre Macken. Beispielsweise haben es die Schweden in all den Jahren immer noch nicht geschafft, vernünftige Regler in ihre Menüs einzubauen.

Denn trotz einiger Automatismen ist HoI III nicht nur ein komplexes, sondern auch ein ziemlich unzugängliches Spiel. Unzählige Informationen prasseln auf Hobby-Generäle ein, etliche Faktoren wollen in Friedens- und vor allem in Kriegszeiten berücksichtigt werden. Zudem drücken Crashes, Bugs und spielerische Unstimmigkeiten immer wieder auf die Motivationsbremse. Warum etwa lehnt Land XY einen Handel ab, obwohl wir im selben Bündnis sind und das entsprechende Land die Ressource im Überfluss besitzt? Wieso bekommen wir alle zwei bis drei Minuten die Meldung, dass Land YX diplomatischen Einfluss auf uns nimmt, kurz danach die Bemühungen abbricht und dann gleich wieder aufnimmt usw.?
Auch die Bedienung hat so ihre Macken. Beispielsweise haben es die Schweden in all den Jahren immer noch nicht geschafft, vernünftige Regler in ihre Menüs einzubauen.






