Hardware-Special 2010 - Teil II - Spezial 

Nach unserem ersten Hardware-Special, das sich um CPUs Mainboards und RAM drehte, gilt das heutige Thema den spielergerechten Grafikkarten. Die beiden großen Namen auf dem Grafikkartenmarkt für Zocker sind die Firmen Nvidia, gegründet 1993 mit Hauptsitz in Kalifornien, sowie ATI, gegründet 1985 und im Jahr 2006 vom CPU-Spezialisten AMD aufgekauft.
Nvidia meant to be played?
Welchem Hersteller man den Vortritt lässt, ist nicht bei vielen eine Bauchentscheidung, da hier ein Glaubenskrieg herrscht. Gerade Zocker ,die seit Windows 98 dem Hobby frönen, stehen eher ablehnend gegenüber ATI-Karten, da zu Voodoo II oder Riva TNT-Zeiten die damaligen Rage-Karten von ATI unter massiven Treiberproblemen litten und im täglichen Spielbetrieb nicht mithalten konnten. Heutzutage hat sich das Bild in soweit geändert, dass die meisten Spiele ohne Probleme in adäquater Qualität und Geschwindigkeit auf einer ATI laufen, aber ganz ohne Komplikationen geht es dann doch nicht. Nvidia steckt viel Geld und Know-How in ihr “The Way It's Meant To Be Played “-Programm, in welchem sie Spielentwickler unter Auflagen mit Technik und Wissen versorgen. Im Gegenzug ist es verständlich, wenn der Entwickler mehr Zeit in die Stabilität von Nvidia-Karten steckt, als in die von ATI, gerade wenn der Releasetermin vor der Tür steht.
Aktuellere Beispiele sind Batman: Arkham Asylum, GTA IV und Brothers in Arms: Hell´s Highway, wobei man bei letzteren unter Umständen durch die Mission “Black Friday“ nicht im Levelfortschritt weiter kam.. Es werden zwar regelmäßig Hotfixes und Treiberupdates angeboten, die das Problem zuverlässig lösen, aber wer Spiele am Veröffentlichungstag spielen will, hat mit einer ATI- eventuell die Arsch(-Grafik)karte gezogen. Nvidia-Module haben durch ihre Präsenz in diesem Punkt eher einen “Optimierungsvorlauf“ als ATI, welche unter Umständen erst noch reagieren müssen.

Die Grafikkarte sollte auf jeden Fall den eigenen Bedürfnissen angepasst werden: Zu unterscheiden wären da die Enthusiasten, welche aktuelle Spiele vorbestellen und möglichst auch am Streetday in hohen Auflösungen und Qualitätseinstellungen zocken wollen. Wer sich angesprochen fühlt, sollte eher ein paar Euro mehr in eine Nvidia-Karte investieren. Preisbewusste Zocker, die in der Regel die Titel kaufen, wenn sie reduziert wurden, können aufgrund der Zeitspanne sehr gut bei einer ATI zulangen.

Mit ATIs Eyefinity 6 Monitore an einer Grafikkarte
Welcher Spieler bin ich?
Die Grafikkarte sollte auf jeden Fall den eigenen Bedürfnissen angepasst werden: Zu unterscheiden wären da die Enthusiasten, welche aktuelle Spiele vorbestellen und möglichst auch am Streetday in hohen Auflösungen und Qualitätseinstellungen zocken wollen. Wer sich angesprochen fühlt, sollte eher ein paar Euro mehr in eine Nvidia-Karte investieren. Preisbewusste Zocker, die in der Regel die Titel kaufen, wenn sie reduziert wurden, können aufgrund der Zeitspanne sehr gut bei einer ATI zulangen.







