Halo 3: ODST - Test 

Seit Microsoft das erste Halo auf den Markt geworfen hat, darf die Franchise wohl als das Zugpferd der Xbox-Konsolen gesehen werden. Gleichzeitig scheiden sich noch immer die Geister an dem jeweils aktuellsten Titel. Fans der Reihe sprechen von begeisterten Stunden vor der Mattscheibe und ignorierten Entzugserscheinungen in Verbindung mit fehlender Nahrungsaufnahme. Gegner wiederum weisen auf veraltetes, immer gleiches Gameplay, grafische Schwäche und andere Kritikpunkte hin. Das Ganze scheint schon fast religiöse Züge anzunehmen. In Diskussionen geben sich die beiden Lager keinen Raum, logische Argumente zählen nicht, was mir persönlich einen Test des Stand Alone-AddOns zu Halo 3 mit dem schönen Untertitel ODST nicht gerade zur leichtesten Aufgabe macht. Nichtsdestotrotz verbrachte ich Stunde um Stunde in New Mombasa, um herauszufinden, was es mit dem neusten Titel der Reihe auf sich hat, immer auf der Suche nach dem, was Halo-Fanboys wohl den entscheidenden AHA-Effekt nennen würden. Was dabei heraus kam, klären die folgenden Zeilen.
Zerbrechlich.
Um ehrlich zu sein, hat mich das Prinzip von Halo nie wirklich angesprochen. Mit dem Master Chief wurde mir immer ein übermenschlich wirkender Protagonist an die Seite gestellt, der auch die tiefsten Stürze ohne ernste Verletzungen überlebte und den Krieg gegen die Feinde der Menschheit ganz gut auch ohne mich im Alleingang gewinnen konnte.
Letztlich lockte mich die Serie aber immer wieder wegen ihrer kooperativen Möglichkeiten vor die Mattscheibe. Mit ODST steht nun erstmals ein Titel bereit, der meine Bedenken im Bezug auf die Hauptfigur zerschlägt und mir somit keinen Grund liefert, mich nicht mit Freude in das Abenteuer zu stürzen.
Der Master Chief wird dabei nicht nur durch den sympathischen Rookie, wie ihn seine Kameraden liebevoll zu nennen pflegen, ersetzt, sondern gleich durch einen ganzen Squad. Um die Relevanz des Fünf-Mann-Trupps plausibel zu machen, muss ich ein wenig in der Geschichtskiste kramen. Halo 3: ODST spielt im Jahre 2552, also zeitgleich mit dem zweiten Ableger der Franchise. Während der werte Master Chief sich auf Delta Halo austobt, schlagen die Covenant-Invasionstruppen auch in New Mombasa zu und bringen die Stadt an den Rand der Zerstörung. Glücklicherweise hat die UNSC aber nicht nur ihren Überhelden, sondern auch noch andere Spezialeinheiten im Petto, die sich durchaus zu wehren wissen.

Eine davon trägt den Namen Orbital Drop Shock Trooper - ODST - und wird entsendet, die umkämpfte Stadt zu befreien. Man kann sich sicherlich vorstellen, dass der Plan sich nicht so einfach in die Tat umsetzen lässt. Und wahrhaftig, schon vor der Landung in New Mombasa geht einiges schief.
Der Master Chief wird dabei nicht nur durch den sympathischen Rookie, wie ihn seine Kameraden liebevoll zu nennen pflegen, ersetzt, sondern gleich durch einen ganzen Squad. Um die Relevanz des Fünf-Mann-Trupps plausibel zu machen, muss ich ein wenig in der Geschichtskiste kramen. Halo 3: ODST spielt im Jahre 2552, also zeitgleich mit dem zweiten Ableger der Franchise. Während der werte Master Chief sich auf Delta Halo austobt, schlagen die Covenant-Invasionstruppen auch in New Mombasa zu und bringen die Stadt an den Rand der Zerstörung. Glücklicherweise hat die UNSC aber nicht nur ihren Überhelden, sondern auch noch andere Spezialeinheiten im Petto, die sich durchaus zu wehren wissen.
In Halo 3: ODST spielt man erstmals nicht mit dem Master Chief. Dieser wird durch ein fünfköpfiges Squad ersetzt, dessen Charaktere allesamt spielbar sind.
Eine davon trägt den Namen Orbital Drop Shock Trooper - ODST - und wird entsendet, die umkämpfte Stadt zu befreien. Man kann sich sicherlich vorstellen, dass der Plan sich nicht so einfach in die Tat umsetzen lässt. Und wahrhaftig, schon vor der Landung in New Mombasa geht einiges schief.



