GTA IV - Test 

Dass Rockstar neben Blizzard nicht nur die besten Spiele entwickelt, sondern auch ziemlich clever in Marketingangelegenheiten agiert, haben die letzten Wochen einmal mehr deutlich gezeigt. Da sorgten riesige Werbeposter an noch viel größeren Hochhäusern für Aufsehen, man legte ständig, richtig ansehnliche Trailer nach, die nie zu viel vom Spiel zeigten und ging gegen Gameplayszenen, die vor dem Release im Netz zu sehen waren, hart vor. Das Ganze hatte natürlich nur das Ziel, die Erwartungshaltung in der Zockergemeinschaft bis ins Unermessliche zu schüren. Dass das mehr als gelungen ist, zeigen bereits die ersten Verkaufszahlen. In Deutschland ist das Spiel so gut wie überall ausverkauft. Ja, sogar in Finsterwalde. Dabei schien es im Vorfeld nie so, als würde Rockstar die Fäden des Hypes ziehen, sondern die unzähligen Fans und die interessierte Presse. Die ersten Wertungen setzten dem Ganzen dann die Krone auf, so dass GTA 4 vor seinem Release eine im Schnitt mit 10 von 10 möglichen Punkten eingestuft wurde. Wir haben den Titel ausführlich getestet, lassen all den Hype beiseite und wollen euch zeigen, was GTA 4 wirklich ausmacht und weshalb es, auch wenn es niemand kennen würde, eines der besten Spiele aller Zeiten ist.
Bereits das Intro macht deutlich, dass GTA 4 wieder einmal kein Blatt vor den Mund nimmt. Das Erste, was der Spieler zu Gesicht bekommt, ist eine SM-Szene, die rein gar nichts mit dem eigentlichen Spiel zu tun hat. Doch damit wird gleich klar, was einen in Liberty City erwartet - Liebe, Gewalt, Hass, Geldgier, Diskriminierung und der Tod. Kurz: Der reale amerikanische Traum in Reinform.

Natürlich in einer überspitzten Fassung, schließlich kann der Hauptcharakter während der Geschichte ja an Geld kommen und seinen Lebensstandard verbessern. Doch zunächst einmal ist Niko Bellic nur einer dieser verhassten, illegalen Einwanderer, die ins Land der unbegrenzten Freiheit eindringen, auf der Suche nach einem besseren Leben und auf der Flucht vor der Vergangenheit. Angetrieben wird der Protagonist dabei nicht nur von den Versprechungen seines Cousins Roman, der ihn mit viel Geld, jeder Menger Frauen und nackter Haut, Sportwagen und einer Riesen-Villa lockt, sondern auch von dem Gefühl, dass er in seinem Leben etwas ändern muss, um nicht in seinem eigenen Mitleid zu ertrinken.
"Sprich zur Hand!" Niko Bellic fand Terminator 3 offenbar ziemlich gut.
Natürlich in einer überspitzten Fassung, schließlich kann der Hauptcharakter während der Geschichte ja an Geld kommen und seinen Lebensstandard verbessern. Doch zunächst einmal ist Niko Bellic nur einer dieser verhassten, illegalen Einwanderer, die ins Land der unbegrenzten Freiheit eindringen, auf der Suche nach einem besseren Leben und auf der Flucht vor der Vergangenheit. Angetrieben wird der Protagonist dabei nicht nur von den Versprechungen seines Cousins Roman, der ihn mit viel Geld, jeder Menger Frauen und nackter Haut, Sportwagen und einer Riesen-Villa lockt, sondern auch von dem Gefühl, dass er in seinem Leben etwas ändern muss, um nicht in seinem eigenen Mitleid zu ertrinken.



