Grand Slam Tennis 2 - Test 

Electronic Arts stürmt mit 'Grand Slam Tennis 2' beinahe überraschend auf den von 'Top Spin' und 'Virtua Tennis' dominierten virtuellen Tennis Court. Dabei ist der Name des Publishers natürlich ein großer, der der Franchise aber weniger bekannt. Der erste Ableger erschien ausschließlich für Nintendos Wii und konnte nicht überzeugen. Grund genug für die Amerikaner die japanische Partymaschine dieses Mal gleich ganz außer Acht zu lassen und nur für die großen Konsolen zu entwickeln. Ob das allerdings die bessere Entscheidung war und ob 'Grand Slam Tennis 2 ' tatsächlich die Tenniswelt der Videospiele revolutionieren kann, klären wir im Test.
Der Controller als Schlagarm
Sega und 2k Sports haben den Tennissport über Jahre hinweg genau studiert und im Laufe der Zeit immer ausgereiftere Abbilder auf den Bildschirm gezaubert. Electronic Arts hingegen spielte in diesem Genre noch nie eine Rolle und verfügt sicherlich nicht über das Know How, um 'Top Spin ' oder 'Virtua Tennis ' spielerisch mit Leichtigkeit zu überflügeln.
Um diesen Nachteil jedoch auszugleichen, haben sich die Entwickler eine clevere neue Steuerung ausgedacht, die das Tennisspiel authentischer wirken und den Spieler mehr fesseln soll. Dabei fungiert der rechte Analogstick als eine Art Verlängerung des Tennisarms der lizenzierten Spieler. Schiebt man den Stick aus der mittleren Position in Front, so schlägt man beispielsweise einen normalen Ball ohne Spin.

Führt man den Stick zunächst in eine halbuntere Position und schiebt ihn dann nach vorn, so resultiert daraus ein Top Spin-Schlag. Lässt man den Stick aus der unteren Position in die Mittlere zurückschnappen, schlägt man einen Slice. Zwar darf man auch mit dem bewährten Knopfdruck-System agieren, das macht aber tatsächlich weniger Spaß, wenn gleich es präziser ist. Ganz im Gegenteil zur Move-Unterstützung der PlayStation 3-Version. Diese ist viel zu unpräzise, als das ernstzunehmende Ballwechsel zustande kommen könnten. Auf eine Kinect-Unterstützung hat Electronic Arts zudem gleich einmal ganz verzichtet.

EA versucht mit einem cleveren Steuerungssystem mehr intuitive Spielkontrolle zu gewähren. Das funktioniert leider nur zum Teil.
Führt man den Stick zunächst in eine halbuntere Position und schiebt ihn dann nach vorn, so resultiert daraus ein Top Spin-Schlag. Lässt man den Stick aus der unteren Position in die Mittlere zurückschnappen, schlägt man einen Slice. Zwar darf man auch mit dem bewährten Knopfdruck-System agieren, das macht aber tatsächlich weniger Spaß, wenn gleich es präziser ist. Ganz im Gegenteil zur Move-Unterstützung der PlayStation 3-Version. Diese ist viel zu unpräzise, als das ernstzunehmende Ballwechsel zustande kommen könnten. Auf eine Kinect-Unterstützung hat Electronic Arts zudem gleich einmal ganz verzichtet.




