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Gears of War 3 - Test Xbox 360




Deutschland staunte nicht schlecht bei der Meldung, dass 'Gears of War 3' tatsächlich offiziell in hiesigen Gefilden erscheinen wird. Auch wir freuten uns darüber. Nicht nur, weil die USK damit offenbar ein Zeichen setzen möchte, sondern auch, weil unser entsprechender Artikel auch auf lange Sicht nicht von der Bildschirmfläche verschwinden wird. Bei einer Reihe wie 'Gears of War' ist dies eine gute Sache, schließlich sprechen wir hier von einer Reihe, die in der Vergangenheit vielleicht keine spielerischen, und sicherlich keine erzählerischen Quantensprünge gemacht, die aktuelle Konsolengeneration aber dennoch maßgeblich geprägt und ihren Platz in der Hall of Fame der Videospiele mehr als verdient hat. Mit dem dritten Teil endet somit eine Ära. Und zwar mit einem großen Knall. Epic Games behaupten, dass sie mit dem Abschluss der Serie ihr bislang größtes und vor allem bestes Spiel abliefern. Ob es wirklich das Beste ist? Groß ist es in der Tat.

Ein anderes Gears?



Groß ist aber vor allem die Bürde, die 'Gears of War 3' zu tragen hat. Die Erwartungen an das Spiel sind riesig. Um sie zu erfüllen, hat sich Gears verdammt viel vorgenommen. Es will Charakterstärke beweisen, es will Emotionen wecken, den Spieler binden. Es will mit unglaublicher Action mitreißen und es will neue Akzente setzen. Das schafft 'Gears of War 3'.
Alles, was ihr während der gute zehnstündigen Kampagne zu Gesicht bekommt, ist durchgehend auf ganz hohem Niveau. Die Feuergefechte gegen die altbekannten Locust und die neuen Lambent samt zahlreicher neuer Gegnertypen sind furios, schnell und machen trotz des häufig gleichen Aufbaus auch beim dritten Anlauf der Reihe Spaß. Kleine Ergänzungen der Spielmechanik und eine Hand voll neuer Waffen sorgen im dritten Teil für noch mehr taktisches Vorgehen im Gefecht gegen die teilweise wirklich knackigen Gegner. Es gibt neuerdings sogar kleine Abschnitte, in denen man in einem Mechsuit gegen eine auf den ersten Blick unüberwindbare Gegnerschar antreten muss. Die Geschichte wird mit neuen Perspektiven und überraschend viel Emotion vorangetrieben – Allen voran die Suche nach Marcus' Vater, bei der Epic es tatsächlich schafft, dass man richtig mitfiebert.

"Sag mal, Cole, was hat die Alte eigentlich hier zu suchen?" - "Keine Ahnung, ignoriere sie einfach. Whoo!"



Den Locust wird endlich ein echtes Gesicht geschenkt und man sieht sie teilweise aus ganz neuen Blickwinkeln. All das íst neu für ein 'Gears of War'. Und trotz der vielen wirklich sehr guten Ansätze, macht sich nach Beendigung des Spiels ein leichtes Gefühl der Enttäuschung breit. Nicht etwa weil die Action nicht gestimmt hätte, das tat sie.
16.09.2011
10:54

Gears of War 3

Ten Minutes of...

16.09.2011
00:00

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26.08.2011
00:23

Gears of War 3

Trailer: Gameplay

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26.08.2011
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