GC10: End of Nations - Vorschau 

In wenigen Sekunden in eine Strategie-Massenschlacht einsteigen, bei der 20 oder sogar 50 Spieler gleichzeitig um den Sieg kämpfen? Wer denkt, dass es ein solches Spiel nicht so schnell geben wird, sollte einen guten Blick auf 'End of Nations' werfen. Mit dem ehrgeizigen Projekt will Entwickler Petroglyph den Sprung ins Online-Geschäft schaffen, das bislang Rollen- und Actionspielen sowie Shootern vorbehalten war. Auf der gamescom trafen wir den Studio-Präsidenten Michael Legg, der uns mit strahlendem Gesicht den innovativen Titel vorstellte.
Dass dabei in Sachen Motivation und handwerkliches Können kein Zweifel angebracht ist, kann jeder an dem Hintergund des Studios festmachen: Petroglyph setzt sich aus ehemaligen Mitarbeitern von Virgin Interactive, Firaxis und natürlich Westwood zusammen, die vielfach als Schöpfer des RTS-Genres bezeichnet werden. Legg selbst begründet den Reiz eines RTS-MMOGs damit, dass gerade im RTS-Genre Stillstand herrsche und man vieles eingach schon gesehen habe. Nun wolle man mit 'End of Nations' einen großen Schritt nach vorne gehen. Das konnten wir uns nicht entgehen lassen!
Die totalitäre Allmacht
'End of Nations' hat seinen Titel nicht willkürlich gewählt, denn im Spiel ist genau dieser Zustand eingetreten. Bevor es richtig zur Sache geht, wollten wir natürlich wissen, für oder gegen was wir im Spiel eigentlich kämpfen müssen und das ist schnell erklärt: Ein künftige Wirtschaftskrise führt zum Zusammenbruch der Weltökonomie, Nahrungsmittel und Energieressourcen werden knapp und rufen rebellische Truppen auf den Plan, die sich antiautoritär gegen die sowieso geschwächten Nationen auflehnen. Bürgerkriege bestimmen den Alltag und die Staaten gehen der Reihe nach zugrunde. Angesichts bisheriger Krisen keine abwegige Vorstellung, dann erhebt sich aus der Asche der Zivilisation jedoch der 'Orden der Nationen'. Der Bund wartete seit langem auf diesen Moment und greift mit einer technologisch überlegenen Armee schließlich nach der Weltmacht.






