WRC 2: FIA World Rally Championship - Test 

Obwohl der Rallyeracer 'Dirt 3' wunderbare Kritiken erhielt, schmollten Fans echter Simulationen zurecht über das arcadelastige Spielprinzip. Schon im letzten Jahr versuchten die Entwickler von Milestone mit dicker WRC-Lizenz im Gepäck den hohen Anspruch dieser Rallyefans gerecht zu werden, scheiterten jedoch aufgrund technischer Schwächen. Nun wird mit dem Nachfolger ein neuer Versuch unternommen. Mausert sich WRC 2 zu ernstzunehmenden Konkurrenz?
Aller Anfang ist schwer
Von den glorreichen Rennerfolgen bei 'Dirt 3' benebelt stieg ich ungeduldig übermotiviert ohne jedwede Hilfen in die Einzelspielererfahrung von 'WRC 2' ein, was mich fünf frustrierende Minuten später dazu veranlasste, das Spiel zu verwünschen, da es natürlich nicht an meinen überragenden Fahrfähigkeiten liegen konnte, dass sich mein Auto an jeder dritten Kurve überschlug und mir offenbar an unzähligen Drehern die geometrische Form des Kreises näherbrachte. Als ich das Spiel nach einer einstündigen Wutpause neu startete, kam mir die durchaus beachtenswerte Idee, das Menü genauer unter die Lupe zu nehmen.
Unter der Rubrik versteckt sich nämlich die FIA WRC Academy, die den unerfahrenen Spieler nach und nach mit ansteigendem Schwierigkeitsgrad in die Materie einführt.
Leider verhindert auch das beste Training einige unerklärliche Dreher nicht. Zwar fühlen sich die unterschiedlichen Beläge mit ihren Auswirkungen recht realistisch an, die Fahrphysik erlaubt sich jedoch ab und an einige Aussetzer. Ohne Gamepad sind die Rennen ohne die variabel zuschaltbaren Fahrhilfen sowieso nicht zumutbar.
Auch die aus 'Dirt 3' und anderen Vertretern bekannte Replay-Funktion, die eine gewisse Anzahl Zeitmanipulation erlaubt, gehört zum ausreichend ausgestatteten Sortiment der Fahrhilfen. Hier erlaubten sich die Entwickler aber einen kleinen Fauxpas: Nehmen wir den wirklich unwahrscheinlichen Fall an, dass ich einen Wagen nicht unter Kontrolle gehabt habe und mit Anlauf in einen mir in den Weg springenden Baum fahre. Nach den Regeln des zufriedenstellenden Schadenmodells wäre meine Frontscheibe dahin, was in der Cockpitansicht eindringlich dargestellt ist.

Leider verhindert auch das beste Training einige unerklärliche Dreher nicht. Zwar fühlen sich die unterschiedlichen Beläge mit ihren Auswirkungen recht realistisch an, die Fahrphysik erlaubt sich jedoch ab und an einige Aussetzer. Ohne Gamepad sind die Rennen ohne die variabel zuschaltbaren Fahrhilfen sowieso nicht zumutbar.
Auch die aus 'Dirt 3' und anderen Vertretern bekannte Replay-Funktion, die eine gewisse Anzahl Zeitmanipulation erlaubt, gehört zum ausreichend ausgestatteten Sortiment der Fahrhilfen. Hier erlaubten sich die Entwickler aber einen kleinen Fauxpas: Nehmen wir den wirklich unwahrscheinlichen Fall an, dass ich einen Wagen nicht unter Kontrolle gehabt habe und mit Anlauf in einen mir in den Weg springenden Baum fahre. Nach den Regeln des zufriedenstellenden Schadenmodells wäre meine Frontscheibe dahin, was in der Cockpitansicht eindringlich dargestellt ist.






