Warhammer 40.000: Dawn of War - Soulstorm - Test 

Frage: Was ist wohl passiert, wenn ein Looki-Redakteur verzweifelt und mit rot angelaufenem Gesicht vor seinem Monitor sitzt, die Finger wie mit einem Holzhammer auf die Tasten haut und am liebsten die Maus durch das offene Fenster – flüchtigem Sonnenschein sei Dank! - schmeißen und damit einen unbeteiligten Passanten treffen würde? Hat er seine Steuererklärung verpasst, führt er einen Nikotinentzug durch oder wurde er vielleicht von seinem ellenlangen Artikel durch einen Absturz getrennt? Nein, alles falsch – wahrscheinlich hat er einfach nur das neueste, nunmehr schon dritte Addon zum Echtzeitstrategie-Hit Dawn of War gespielt. Der Name Soulstorm ist dabei Programm – unsere Seele wäre nach den schwierigen Gefechten mit nicht selten unbefriedigendem Ende auch am liebsten losgestürmt und aus unseren Körpern gefahren.
Alter, ist das schwer!
Somit ist Euch bereits von vornherein eins ans Herz zu legen: Einsteiger sollten entweder eine hohe Frustresistenz mitbringen oder das Spiel gleich links liegen lassen.
Zwar bietet Soulstorm wie schon das Hauptprogramm oder seine Addon-Brüder ein gutes Tutorial, dass Euch grundlegende sowie tiefgreifende Gameplay-Elemente beibringt, und auch zahlreiche Bemerkungen sowie jederzeit einsehbare Vor- und Nachteile aller Einheiten und Gebäude des Spiels, doch selbst nach den längsten Trockenübungen dürfte der erste Ausschweifer in den Kampagnenmodus nicht von Erfolg gekrönt sein. Nicht selten wird man bereits früh und vor allem in der ungünstigsten aller Phasen, der Aufbauphase nämlich, von ersten feindlichen Einheiten attackiert und verliert bereits zu Beginn wertvolle Gebäude oder bereits „bezahlte“ Infanterie. Eine ausgewiefte Taktik muss also her. Ach, Ihr wollt erst einmal wissen, worum es in Soulstorm geht? Kein Problem: Wer meint, dass nach dem Original Dawn of War und den Addons Winter Assault und Dark Crusade bereits alle Geschichten des weltweit erfolgreichen Warhammer-Universums erzählt wären, der irrt sich gewaltig und hat scheinbar keine Ahnung von der Materie.








