Venetica - Test 

Der Tod ist nicht das Ende: In kaum einem anderem Spiel trifft das so zu wie bei Venetica, dem neusten Action-Rollenspiel aus dem Hause Deck 13. Hier begegnet Euch der Tod an so ziemlich jeder Ecke. Warum der Titel dennoch quicklebendig wirkt und wir keinen Suizid begehen mussten, erfahrt Ihr in unserem Review der PC-Fassung.
Die junge Scarlett sieht nicht nur aus wie Lara Croft, sie weiß sich auch mindestens so gut zu verteidigen wie sie. Doch im Gegensatz zur Archäologin mit dem monströsen Vorbau werden bei Venetica keine Ballermänner ausgepackt, schließlich spielt der Titel in einem mittelalterlichen Fantasy-Szenario und Heldinnen von damals setzten neben leichten Stoffen und körperbetonten Rüstungen mehr auf Schwerter, Speere oder Hämmer. Das ist aber auch bitter nötig, schließlich hat es speziell unsere Heldin nicht nur mit einer, sondern gleich mit mehreren Bedrohungen zu tun.
Der Tod höchstpersönlich ist kurz vor dem Abdanken und ließ bei seiner Suche nach einem Nachfolger auch den untoten Fürsten zu Gelegenheit kommen. Das "Praktikum" verlief für ihn jedoch alles andere als erfolgreich, der Tod spürte seine bösartigen Intentionen, die das Gleichgewicht von Leben und Tod zu stürzen drohten. Kurzerhand wurde der Fürst also abgesetzt und durch einen neuen Nachkömmling ersetzt. Der hatte von seiner Ehre jedoch nicht viel und durfte ein für allemal sterben – der untote Fürst ließ es sich nämlich nicht bieten und will nun die gesamte Menschheit vernichten. Zur Seite stehen ihm diverse Untertanen, die irdisches Leid verursachen – wie zum Beispiel die Zerstörung von Scarlett's Heimatdorf und den Mord an ihrem Partner. Nun liegt es an uns, das Schicksal der Welt zum Guten zu drehen.







