Tropico 3 - Vorschau 

Der Mächtigste unter den kleinen Präsidenten ist zurück. Die Reinkarnation der gottgewollten Staatsgewalt, die Demokratie geschickt umschifft und sich über alle Gesetze stellt, solange die Tiere, respektive das Volk, auf seiner Seite sind und die Export-Statistik gut aussieht oder dementsprechend nach außen hin verschönert werden kann. Kalypso und Entwickler Haemimont stellen uns den neuen El Presidente vor, der über die Bananenrepublik Tropico wacht und dabei niemals Geld für seinen eigenen Lebensabend auf dem Schweizer Nummernkonto ablehnt.
Mit “Tropico 3“ will die Spieleserie zu ihren Ursprüngen zurück, diese im Zeitalter der dreidimensionalen Welten aber auch sinnvoll erweitern und aufwerten. Wir haben uns in Schale geworfen, die Sonnenbrille aufgesetzt und auf den Weg zum Inselparadies begeben, um es mit harter Hand und weichem Geld zu regieren. Was das Volk davon hielt, erfahrt Ihr in unserer Preview zur humoristischen Wirtschaftssimulation der etwas anderen Art.
Heimat ist kein Ort...
...sondern ein Gefühl sagt man. Genau das beschleicht uns, als die platten Reifen unseres Fliegers auf der Landebahn einer der idyllischen Inseln aufsetzen. Hier sind wir Präsident, hier dürfen wir es sein. Das sonnige Klima, der Radiosender mit schwungvollen latino-amerikanischen Rhythmen und die zumindest anfangs gut gelaunten Bewohner können aber nicht darüber hinwegtäuschen: Zu Beginn der Kampagne ist Tropico ein hinterwäldlerischer Staat, in dem jedes Dorf förmlich danach schreit, dass endlich jemand kommen möge, der die Zügel in die Hand nimmt und den Bewohnern sagt, was das Beste für sie ist.






