Treasure Island - Review 
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Spieltiefe |
Harr, 'ne Buddel voll Rum! |
tolle Inszenierung, die den Charme der Vorlage perfekt einfängt markante Charaktere vorwiegend Kombinationsrätsel meist interessante Dialoge nette Abweichungen von der literarischen Vorlage
zu wenig "echte" Rätsel Knobeleien etwas zu einfach Ablauf etwas zu linear variable Antworten haben keine unterschiedlichen Auswirkungen geringer Umfang, dafür recht hoher Preis
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Treasure Island geht gekonnt mit den Vorzügen seiner Romanvorlage um: Die Geschichte ist trotz ihres immensen Bekanntheitsgrades nach wie vor spannend, die Charaktere charmant und das Szenario sprüht nur so vor Atmosphäre. Holzbeine, Augenklappen, Papageien, Totenkopfflaggen und natürlich die berühmte Buddel voll Rum: Alles dabei, alles zum gerne haben - vor allem für Fans des Klassikers. Schade nur, dass es ausgerechnet bei den Rätseln nicht so recht klappen will mit der Euphorie: Treasure Island bietet vergleichsweise wenige "echte" Rätsel, die vorhandenen sind leider einen Tick zu leicht. Hinzu kommt der relativ geringe Umfang - angesichts des Preises von ca. 40,- Euro ist eine Anschaffung also von mindestens einem Denker abhängig.
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Grafik |
Nebula, du siehst gut aus! |
überzeugend detailreiche, dreidimensionale Charaktere hübsche und stimmig gestaltete 3D-Szenerien vorwiegend gute Beleuchtung
Animationen bleiben hinter Erwartungen zurück Figuren werfen keine wirklichen Schatten
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Um einen optischen Vorgeschmack auf Das Schwarze Auge: Drakensang zu erhaschen, eignet sich Treasure ganz gut. Nicht umsonst: Das Spiel basiert auf der Nebula-Engine, die auch im kommenden Top-RPG für eine hoffentlich ansprechende Grafik zuständig ist. Hier kann sie schon mal überzeugen: Detaillierte Figuren, atmosphärische Locations mit zahlreichen und hübsch anzusehenden Feinheiten sowie eine überzeugende Beleuchtung stehen auf der Haben-Seite. Nicht so gut sind allerdings die etwas stottrigen Animationen - wir sind uns sicher: Das hätte vermieden werden können!
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Sound |
Klingt es auch gut? |
überaus gute deutsche Synchronisation verleiht Figuren einen eigenen Charakter ansprechende Musikuntermalung
generelle Soundeffekt-Armut
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Fast alle Sprecher leisten ordentliche Arbeit: Hierbei fallen vor allem die Stimmen von Jim Hawkins und Long John Silver überaus positiv auf. Schade nur, dass man das nicht von den Soundeffekten sagen kann: Mehr wären wünschenswert gewesen, die vorhandenen sind dagegen nicht schlecht. Untermalt wird das Geschehen dabei von einer typischen Abenteuermusik, die das Ganze ansprechend inszeniert wirken lässt.
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Bedienung |
Unspektakulär gut... |
einfache Point&Click-Steuerung simpel zu handhabendes Inventar gut folgende Kamera bewahrt Übersicht
keine Sortierfunktion
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Jim lässt sich wie in jedem anderen x-beliebigen Point&Click-Adventure mit einem einfachen (langsam) oder mit einem doppelten (schnell) Linksklick durch die Locations scheuchen. Selbiger auf Objekte ausgerichtet, lässt Jim mit eben jenem Gegenstand interagieren, ein Rechtsklick dient wie gehabt zum näheren Hinsehen. Das Inventar lässt sich simpel handhaben, obwohl es wieder mal keine Sortierfunktion gibt. Items lassen sich zudem einfach im Inventar anschauen - so werden auch mitunter Details zu Rätseln frei.
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Einstieg |
Für die Neueinsteiger... |
vorwiegend logische und selten überfordernde Kombinationsrätsel meist zahlreiche Hinweise vorhanden Hotspot-Hilfe und Notizbuch enthalten
echte "Kopfnüsse" fehlen Profis haben Treasure Island zu schnell durch
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Treasure Island ist das falsche Spiel für echte Adventurekenner - zu zahlreich die Hinweise, zu offensichtlich die Lösung. Es richtet sich daher an Anfänger und höchstens Fortgeschrittene. Löblich: Es wird fast ausschließlich - abgesehen von Dialog-/Ziffernrätseln - auf logische Kombinationsrätsel gesetzt. Das dürfte die grauen Zellen nicht überfordern. Mitunter hätten wir uns dennoch eine echte Kopfnuss gewünscht.
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Fazit von Christopher Link |
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tolle Inszenierung, die den Charme der Vorlage perfekt einfängt
zu wenig "echte" Rätsel
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geschrieben am 29.03.2008 um 20:02
IsuzuTrooper
Spam-Meister
Treasure Island - Review
sieht richtig aus wie ne Monkey Island Kopie... scheint aber ein bisschen zu schwächeln... naja, ich kaufs mir nicht ^^.
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