Treasure Island - Test 

Es geht um eine Insel, einen jungen Mann und böse Piraten: Das muss doch...nein, wir reden nicht von einem neuen Teil der kultigen Monkey Island-Reihe, sondern vom Adventure Treasure Island aus dem Hause Radon Labs, einer nahezu detailgetreuen Spielumsetzung zum weltberühmten Roman von Robert Louis Stevenson, der im Jahre 1897 unter dem Titel „Die Schatzinsel“ auch erstmals in deutscher Sprache erschien. So freuen sich Fans der Vorlage nicht nur über Jim Hawkins und Bill Bones, sondern auch über den einbeinigen Long John Silver, Hawkins Vertrauten Doktor Livesey, dem fiesen Israel Hands, Captain Smollet oder auch den Sponsor der Schatzsuche, Squire Trelawney.
Merke: Piraten sind böse
Alle sind sie mit von der Partie, nur an eine gewisse Antoinette können wir uns irgendwie gar nicht erinnern: Kein Wunder, sie kam auch nicht im Buch vor, stellt jedoch eine durchaus sinnvolle Ergänzung - zur ansonsten vom starken Geschlecht beherrschten Crew – dar.
Nicht nur diese eine, sondern auch einige andere Detailabweichungen vom Schmöker. Unser Abenteuer beginnt in der Nähe der englischen Hafenstadt Bristol – und das ausgerechnet an einem Friedhof. Der 17-jährige Jim Hawkins, dem eine gewisse Ähnlichkeit mit Guybrush Trepwood nicht von der Hand zu weisen ist, verweilt am Grab seiner Eltern – im Buch lebte die Mutter -, hält ein Pläuschen mit dem ehemaligen Freund der Familie, Doc Livesey, und möchte sich am Liebsten neben seine toten Erzeuger legen. Denn alles, was ihm blieb, ist ein heruntergekommener Gasthof namens „Zum Admiral Benbow“, dessen einziger treuer Gast ein jähzorniger und zecheprellender Fettsack ist, der unserem guten Jim noch die Rumfässer leer zu saufen droht.







