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Total War: Rome II - Test PC



Die 'Total War'-Franchise ist auch Jahre nach dem Erstlingswerk 'Shogun' weiterhin einzigartig. Keine andere Strategieserie hat in einer solchen konstanten Qualität und Quantität Runden- und Echtzeitstrategie miteinander vereint und dabei eine Balance zwischen Komplexität und Zugänglichkeit gewahrt. Der größte Kritikpunkt war seither die relativ leicht auszuhebelnde KI. Da man diesen Makel angesichts des überwältigenden Spielgefühls jedoch verschmerzen konnte, waren Bewertungen und Verkaufszahlen zurecht in höheren Regionen angesiedelt.

Mit jedem neuen Teil wurde das altbewährte Spielprinzip behutsam erweitert und entwickelte sich bis 'Shogun 2' mit vielfältigen Möglichkeiten zu einem wahren Fest für Strategen. Wie kann man das mit einem Nachfolger eigentlich noch toppen? Entwickler Creative Assembly entschied sich für eine noch größere Landkarte, mehr Fraktionen und ein unter Fans beliebtes Szenario: Die Blütezeit des römischen Reiches. Auch die KI soll sich endlich nachvollziehbarer verhalten. Das klingt eigentlich zu schön, um wahr zu sein. Leider hat dieser Gigantismus auch seinen Preis.

Wartest du noch oder spielst du schon?



Es ist vor allem die lange Wartezeit zwischen den einzelnen Zügen auf der rundenstrategischen Kampagnenkarte, die mir von 'Total War: Rome 2' im Gedächtnis bleiben wird. Bis sich die unzähligen KI-Fraktionen bewegt haben, können gerade im späteren Spiel Minuten vergehen. Ich darf gar nicht überlegen, was ich mit der verlorenen Zeit alles hätte machen können.
Selbst das Lesen aller Parteiprogramme zur anstehenden Bundestagswahl wäre sicherlich eine sinnvollere Alternative als das ständige Starren auf langsam wechselnde Fraktionswappen gewesen.
Es ist einfach unglaublich ermüdend, sich mit einer gut ausgestatteten Armee auf eine kümmerliche feindliche Stadt zuzubewegen und voller Vorfreude auf das Kommende die Runde zu beenden, um daraufhin das Gefühl zu haben, seine Lebenszeit zu vergeuden.

Das ist ein sichtbar schlechtes Omen für ein Medium, das eigentlich die Zeit vergessen lassen möchte. Umso ärgerlicher ist es, weil das eigentliche Spiel - von erwartbaren KI-Schwächen und ärgerlichen Bugs zu Release abgesehen - wieder einmal ein fesselndes Erlebnis bieten würde. Das Abwägen von vergeudeter Lebenszeit und einem tollen Spielerlebnis ist ein Gedankengang, so schmerzlich die traurige Wahrheit auch ist, der bei einem leidenschaftlichen Zocker nur zu einem Ergebnis führen kann: „Vergiss die Welt da draußen und spiel' das verdammte Spiel.“

Nach Vorbild der Vorgänger



Wie in allen Spielen der Serie unterteilt sich 'Rome 2' in zwei Bereiche. Die Verwaltung eines Reiches kann ein wenig mit Sid Meiers 'Civilization' verglichen werden. Sollten diplomatische Beziehungen scheitern oder einfach mal die Zeit reif für einen richtig deftigen Krieg sein, kann der Spieler sämtliche Aufeinandertreffen von Armeen selbst steuern.

Die Einführungskampagne erklärt auf unterhaltsame Art und Weise alles Nötige.

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