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Tomb Raider: Underworld - Kurztest Playstation 3


Publisher: Eidos Entwickler: Crystal Dynamics USK: 12 Jahre
Genre: Action Release: 21.11.2008 Mehr Informationen
PC
79%
Nintendo DS
70%
Playstation 3
Handy
83%

Grafik

9 Punkte

Sound

8 Punkte

Bedienung

6 Punkte

Spieltiefe

7 Punkte

Einstieg

6 Punkte

Multiplayer

0 Punkte

Grafik

Tomb Raider sah nie besser aus


tiel riesige Schauplätze
gut gestaltete Leveldesign
schicke Animationen
nette Zwischensequenzen
überzeugende Wasser-, Feuer- und Wettereffekte
vereinzelt Slowdowns
teils Aliasingprobleme
Das neuste Tomb Raider, in dem ihr mit Hauptaktrice Lara Croft mal wieder Jagd auf verschollene Artefakte macht, sieht erstaunlich gut aus. Ehrlich gesagt sah die athletische Archäologin nie besser aus und hat sich auch bislang noch nie so geschmeidig über den Bildschirm bewegt, wie im aktuellen Underworld-Teil. Hier und da gibt es zwar vereinzelte Slowdowns sowie Aliasingprobleme, über diese sieht man jedoch in Anbetracht der ansonsten sehr guten grafischen Qualität locker hinweg. Sehr ansehnlich sind auch die übrigen Details wie beispielsweise das tolle Leveldesign, die überzeugenden Wetter- und Wassereffekte, sowie die einladenden Kletterpassagen in teils schwindelerregenden Höhen.

Sound

Wie gewohnt gut ausgefallen


solide Musikuntermalung
Originalsprecherin von Lara
akustisch überzeugende Umgebungen
brauchbare deutsche Sprachausgabe
gute Effekte
Nebendarsteller klingen nicht so professionell
Die Musikuntermalung ist gut und wird wie gewohnt dezent aber stimmig in den richtigen Momenten der jeweiligen Spielpassagen eingesetzt. Die deutsche Synchronstimme von Lara kann ebenfalls überzeugen und wurde auch wieder mit der bekannten Sprecherin besetzt. Die übrigen Sprecher leisten größtenteils ebenfalls eine recht ordentliche Arbeit, klingen dabei aber nicht so professionell wie die Hauptdarstellerin. Bei den Hintergrundgeräuschen und den Effekten geht es auch ansprechend und wuchtig zur Sache, hier zahlt sich eine ordentliche 5.1-Anlage definitiv aus.

Bedienung

Akrobatisch und flink


einfache Steuerung
intuitive Klettereinlagen
Greifhaken
Zeitlupenmodus per Adrenalin
neue Bewegungsmanöver
kleinere Kameraprobleme
Neuerungen nicht innovativ
Die Bewegungen und Aktionen der hübschen Archäologin lassen sich sehr genau koordinieren und gehen dank der übersichtlichen und nicht überladenen Kontrollen auch leicht von der Hand. Kenner des letzten Teils, der leider nicht für die PlayStation erschienen ist, erinnern sich bestimmt noch an den Greifhaken. Dieser spielt auch in Underworld eine wichtige Rolle und wird nicht nur dazu verwendet, Türen zu öffnen oder Rätsel zu lösen, sondern findet auch Verwendung, wenn ihr euch beispielsweise über einen größeren Abgrund schwingen möchtet. Der Greifhaken stellt für die PS3 aber nicht die einzige spielerische Neuerung dar, sondern Lara hat auch bei ihrem Bewegungsrepertoire dazugelernt. Die durchtrainierte Protagonistin hangelt sich nämlich nicht nur an Vorsprüngen entlang, sondern balanciert obendrein auf Pfosten, turnt am Reck und kann neuerdings, ähnlich wie Auftragskiller Altair in Assassins Creed, sogar Freeclimben. Diese wenigen Neuerungen fügen sich dabei alle ganz toll ins eigentliche Spielgeschehen ein, wirklich innovativ sind sie allerdings nicht. Zumindest aber reicht es aus, um Genrekollege Nathan Drake aus Uncharted, in Bezug auf die Kletterpassagen, in die Schranken zu weisen. Bei den Schusswechseln hingegen hat Kollege Drake dann aber doch wieder die Nase vorn, weil dieses dort einfach besser ausbalanciert ist. Da es in Tomb Raider die meiste Zeit über aber um das Klettern geht, fällt dieses kleine Manko eigentlich nicht weiter ins Gewicht. Erwähnen wollten wir es an dieser Stelle allerdings trotzdem.

Spieltiefe

Leider nur Standardkost


hübsche Inszenierung
interessante Story mit mythologischem Touch
unterhaltsame und motivierende Kletterpassagen
versteckte Schätze
freispielbare Extras
zu wenig Neues
schwache Motorradpassagen
schlechte Gegner-KI
maues Ende
Tomb Raider: Underworld überzeugt vom spielerischen Inhalt und der Inszenierung betrachtet von Anfang bis zum Ende und bietet auch eine gelungene Hintergrundgeschichte. Was mir allerdings – genauso wie Redaktionskollege Christopher Link sauer aufstößt, ist die Tatsache, dass sich der neuste Teil der Spielserie anfühlt, wie ein jährliches Update, das ohne wirklich nennenswerte Neuerungen daherkommt. Ok, es gibt den Greifhaken, einige neue Moves, einen Foto-Modus und auch einen Sonar-Modus, den ihr benutzen könnt, um euch den Level in einer vereinfachten 3D-Ansicht anzeigen zu lassen. Diese zwei letztgenannten Features sind zwar ganz nett, wirklich oft anwenden tut man sie jedoch nicht. Was bleibt ist ein weiteres Tomb Raider-Abenetuer, das inszenatorisch und inhaltlich zwar überzeugen kann, unterm Strich aber zu wenig Neues und Anspruchsvolles bietet. Der Spielumfang hält sich mit insgesamt fünf Levels, das Tutorial nicht mitgerechnet, ebenfalls in Grenzen. Dafür sind aber drei der insgesamt fünf Gebiete richtig groß ausgefallen, allen voran der Mexiko-Schauplatz weiß zu begeistern. Hier und da haben die Entwickler auch richtig gute Elemente, wie beispielsweise die Szene mit dem Kraken oder die Fluchtszene an Bord des Frachters, mit ins Spiel eingebunden. Leider gibt es davon aber nicht allzu viele und es läuft meistens darauf hinaus, den Level zu Fuß oder dem klobigen Motorrad zu erkunden und währenddessen Laras nicht gerade schlaue Widersacher wegzupusten. Etwas enttäuschend ist auch, dass die in den Levels verstreuten Schätze, größtenteils nicht aufwendig versteckt sind, sondern sich überwiegend in Vasen befinden, die es dann aufzutreten gilt.

Einstieg

Für Anfänger bis Profis geeignet


gute Einführung
brauchbares Tutorial
leichtgängige Steuerung
drei Schwierigkeitsgrade
fair verteilte Checkpoints
freies Speichern
für Kenner der Serie stellenweise zu leicht
zu einfache Rätsel
Underworld bietet drei verschiedene Schwierigkeitsgrade, mit denen Anfänger bis Profis eigentlich gleichermaßen gut bedient sind. Dank der guten Einführung und dem Tutorial werden die meisten Fragen zur Steuerung und auch zum Spielprinzip geklärt, wer dennoch Hilfe benötigt, kann durch einen Druck auf die Select-Taste ein Menü aufrufen, in dem ihr euch jederzeit weiterhelfen und beraten lassen könnt. Genreprofis und Kennern der Serie wird der Titel vermutlich aber etwas zu einfach sein, was unter anderem auf die recht simplen Rätsel zurückzuführen ist. Dafür bekommt man aber anspruchsvolle Kletterpassagen geboten und kann obendrein sogar Adrenalin einsetzen, um die Zeit etwas zu verlangsamen, was sich gerade in den Kämpfen als nützlich erweist. Sollte dennoch der ein oder andere Sprung daneben gehen und ihr ins Nirwana stürzen oder erschossen werden, braucht ihr euch aber nicht zu ärgern, denn es gibt fair verteilte Rücksetzpunkte. Wer lieber auf Nummer sicher gehen möchte, hat zudem auch die Möglichkeit, das Spiel an jeder beliebigen Stelle selbst zu sichern.

Fazit von Roland Nicolai

Tomb Raider: Underworld zu bewerten, ist mir ehrlich gesagt etwas schwer gefallen. Schuld daran waren die Pros und Kontras des Gesamtpakets. Der Titel bietet viel Positives wie zum Beispiel die sehr gute Grafik, das ordentliche Soundpaket sowie die einfache Steuerung. Im Gegensatz stehen aber der geringe Spielumfang, das im Vergleich zum Vorgänger schlechtere Zielsystem, die wenigen Neuerungen und die Tatsache, dass man mit Sicherheit mehr aus der aktuellen Episode hätte rausholen können. Laras aktuelles Abenteuer fühlt sich eher wie ein jährliches Update der Serie an, das uns wenig Neues bieten möchte, dabei aber serientypisch unterhalten möchte. Und das tut es, gar keine Frage.

Wer sich von Tomb Raider: Underworld nicht allzu viel Neues erhofft und spielerisch ähnliches erwartet wie beim Vorgänger, der wird mit dem Titel seine wahre Freude haben. Alle anderen, die beim neusten Teil der Reihe mehrere Neuerungen und ein innovativeres Spielsystem voraussetzen, werden hingegen etwas enttäuscht sein. Denen kann ich nur empfehlen, ein Probespiel zu absolvieren und anschließend eine Entscheidung zu treffen.

Kommentare (2)

Atlantas_finest

geschrieben am 09.12.2008 um 10:08

Atlantas_finest

Leeroy Jenkins

Kommentar #02
1200 Beiträge

Tomb Raider: Underworld - Review

also ich spiele die serie seit es sie gibt und dieser teil gefällt mir nach anniversary schon zum zweiten mal seit langem wieder sehr gut. Für mich bis dato das beste tomb raider spiel. mit legend haben sie den anfang "einer neuen serie" an tomb raider spielen geschaffen und underworld setzt dem ganzen die krone auf.

was mir aufgefallen ist: finde den anfang der levels immer extrem geil. ich komme mit dem boot such mir den "eingang" zum areal, löse da ein meist aufwändig in szene gesetztes rätsel, was fordernd, aber nicht all zu schwer ist. doch danach beginnt es abzuflachen, ich töte 4 bis 8 strunz dumme gegner, soll nicht heissen das sie mich nicht in bedrängniss bringen können, sie sind halt nur nicht all zu schlau. danach sammle ich "einen schlüssel" den ich brauche um das level zu verlassen.

wenn die entwickler es beim nächsten teil schaffen den anfänglichen wow effekt der levels bis zum ende durchzu ziehen, dann gibts nix mehr zu meckern :-)

gelobt werden muss aber nochmals die grafik und die super animationen. mir gefällt das spiel diesen herbst/ winter auch so sehr gut und ist meiner meinung nach die beste wahl zwischen prince of persia, mirrors edge und eben tomb raider.

OmegaAUT

geschrieben am 09.12.2008 um 00:16

OmegaAUT

Neuer Benutzer

Kommentar #01
1993 Beiträge

Tomb Raider: Underworld - Review

also die tomb raider spiele sind durchwegs solide, es gibt keinen teil der aus der wertung fällt und müll ist, nur irgendwie kann ich mich nicht mit der serie anfreunden, ich hab 2 tomb raider teile gespielt... gefällt mir nicht so, nicht schlecht, aber einfach nicht mein geschmack.

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