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Tomb Raider: Underworld - Test PC




Anderthalb Jahre – solange hat es gedauert, bis sich die Mannen von Crystal Dynamics erneut auf die Schultern klopfen und den neuesten, mittlerweile dritten schmieden-eigenen Tomb Raider-Teil fertigstellen konnten. Eigentlich genügend Zeit, dem mittlerweile etwas eingerosteten Gameplay mit frischen Features wieder auf die Sprünge zu helfen – ganz genau so, wie es Legend anno 2006 konnte. Was bei Tomb Raider: Underworld unterm Strich herausgekommen ist, erfahrt Ihr in den folgenden Zeilen.

Croft auf nordischen Pfaden



Irgendwo in England: Die altehrwürdige Croft Manor hat eine lange Tradition auf dem Buckel und beherbergt die wohl berühmteste virtuelle Archäologin der Welt, Lara Croft. Hilft aber alles nichts, denn kaum als wir den Menüpunkt „Neues Spiel“ angewählt haben, fliegen uns die Einzelteile des Anwesens begleitet von einem Feuerball um die Ohren. Ein lauter Knall in einer verregneten, stürmischen Nacht. Nichts wie raus hier! Underworld nutzt die Flucht aus den brennenden Bauten als Tutorial, dass uns die grundlegenden Aktionen der Heroine anhand passender Situationen näher bringt. Kisten schieben, Hechtsprünge vollführen, an Kanten entlang hangeln: Eingefleischte Tomb Raider-Fans erledigen die ersten Schritte wahrlich im Schlaf. Den fiesen Cliffhanger am Ende dieses Einstiegslevels lassen wir aus Spoilergründen bewusst außen vor.
Wenige Tage zuvor: Lara fröhnt am Mittelmeer ihrer makellosen Schönheit und ähm, ist natürlich nicht umsonst hier, verdichten sich doch die Hinweise, dass sie ihrem Ziel, ihrer auf mysteriöse Art und Weise verschwundenen Mutter ein Stückchen näher zu kommen, plötzlich viel näher sein könnte als sie bisher angenommen hatte. Underworld setzt direkt da an, wo das überzeugende Legend sein Ende fand. Die erste Spur führt uns zu Thors Handschuh. Bei diesem Fundstück wird es nicht bleiben: Die Ausrüstung des Gottes hat später auch einen spielerischen Zweck. Jedenfalls Grund genug für uns, die Taucherausrüstung aus dem Klamottenschrank zu kramen und ein erstes Bad im kühlen Nass zu nehmen. Die Harpune für hungrige Haie haben wir dabei stets griffbereit, ebenso wie die neue Sonarkarte, die wir über Laras PDA anwählen können. Abgesehen vom ersten und letzten Level stellt sich diese Neuerung, mit der wir unter Wasser die Orientierung und den Fingerzeig für den Weg zum nächsten Schatz oder Ziel behalten, jedoch als eher überflüssig heraus.

Lara kann nun auch mit den Pistolen getrennt auf zwei unterschiedliche Feinde feuern.

05.03.2009
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(Cluster: nd44 - Sprache: de)