The Last Remnant - Test 

Vor zehn Jahren waren japanische Rollenspiele richtig beliebt. Das lag nicht zuletzt an abenteuerlichen Geschichten und außergewöhnlichen Charakteren. Ansätze wie „der Held hat Amnesie“, „kämpfe gegen zehn Meter hohe Monster mit Feueratem“ oder „unschuldig aussehende Manga-Mädchen mit Knopfaugen, die mit einem Finger schnipsen den Planeten unter ihren Füßen zerplatzen lassen“ versuchten sich gegenseitig in Sachen Epik und Dramatik zu überbieten. Doch was früher freakig-originell war, ist heute abgelutscht-abgedroschen. Auch The Last Remant kämpft mit ein paar dieser Klischees, die aber immerhin von gut geschriebenen Dialogen und halbwegs glaubwürdigen Charakteren überdeckt sind.
Übernatürliche Kräfte als politisches Instrument
Die Welt steht kurz vor einem großen Krieg: Die Remnants, zu Deutsch Artefakte, besitzen unvorstellbare Kräfte, die so mancher Machthaber für seine Zwecke gut gebrauchen könnte. Rush Sykes stolpert geradewegs in dieses Netz politischer Intrigen, als seine Schwester Irina entführt wird. Auf der Suche nach ihr kommt er nicht drumherum, sich zusammen mit David Nassau, dem Marquis von Anthlem, am drohenden Konflikt zu beteiligen.
Schnell wird klar, dass Rush und Irina nicht ohne Grund Teil der Geschehnisse geworden sind: Die Familie der beiden beherbergt ein Geheimnis, von dem sie bislang nichts wussten und welches das Schicksal aller maßgeblich beeinflussen könnte.
Auf den ersten Blick sieht The Last Remnant wie Final Fantasy 12 mit hochauflösender Grafik aus, besonders bei Städte- und Charakter-Design entdeckt ihr einige Parallelen. Die vier Rassen, jene die Spielwelt bevölkern, gleichen einem Mix aus Menschen und Tier ähnlichen Charakteren, wie z.B. den Echsen artigen Qsitis oder die Katzen ähnlichen Sovannis. Straßen und Gänge sind relativ breit gebaut, die Oberwelt besteht aus sehr freiräumig gestalteten Flächen und von Monstern bevölkerte Höhlen, Türme oder Kanalisationen fehlen ebenso wenig. Es gibt auch keine Zufallskämpfe: Ihr könnt fast alle Gegner im Vorfeld sehen und ihnen ausweichen. Ausnahmen, wie beispielsweise aus dem sandigen Boden herauskrabbelnde Viecher oder unvermeidliche Konfrontationen mit End- und Zwischengegnern, bestätigen die Regel.

Auf den ersten Blick sieht The Last Remnant wie Final Fantasy 12 mit hochauflösender Grafik aus, besonders bei Städte- und Charakter-Design entdeckt ihr einige Parallelen. Die vier Rassen, jene die Spielwelt bevölkern, gleichen einem Mix aus Menschen und Tier ähnlichen Charakteren, wie z.B. den Echsen artigen Qsitis oder die Katzen ähnlichen Sovannis. Straßen und Gänge sind relativ breit gebaut, die Oberwelt besteht aus sehr freiräumig gestalteten Flächen und von Monstern bevölkerte Höhlen, Türme oder Kanalisationen fehlen ebenso wenig. Es gibt auch keine Zufallskämpfe: Ihr könnt fast alle Gegner im Vorfeld sehen und ihnen ausweichen. Ausnahmen, wie beispielsweise aus dem sandigen Boden herauskrabbelnde Viecher oder unvermeidliche Konfrontationen mit End- und Zwischengegnern, bestätigen die Regel.
























