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The Elder Scrolls V: Skyrim - Test PC




'The Elder Scrolls V: Skyrim' wurde seinem legendären Erbe in fast jeder Hinsicht gerecht. Das atmosphärischste Rollenspiel dieses Jahres ist es ebenso, wie eines der schönsten und anspruchsvollsten Spiele überhaupt. Da das Spiel, wie schon der Vorgänger, sowohl für die PlayStation 3 und die Xbox 360, als auch für den Rechenknecht erschienen ist, ist ein Vergleich zwischen den Konsolen- und der PC-Version angebracht, gerade weil der Titel eben kein Hardwarefresser ist und sich der Griff zur PC-Variante möglicherweise nicht nur preislich auszahlen kann. Wir vergleichen in unserem PC-Kurztest die wichtigsten Unterschiede zwischen den beiden Welten.

Technisch die Nase vorn



Wie nicht anders zu erwarten war, bietet 'The Elder Scrolls V: Skyrim' sowohl auf den Konsolen als auch auf dem PC inhaltlich das gleiche Erlebnis. Die Geschichte ist ebenso identisch, wie die weitläufige Welt, die spielerischen Vorzüge des Titels gleichen sich genauso. Auch die musikalische Untermalung weist keinerlei Unterschiede auf. Wer sich über all das informieren will, darf sich getrost unseren ausführlichen Test zu Gemüte führen und später diesen Vergleichstest zu Ende lesen.

Einzig in Sachen Optik und Steuerungsmöglichkeiten lassen sich einige Differenzen zwischen den Plattformen feststellen. Vergleicht man die technische Seite, so wird schnell klar, dass die PC-Version von 'The Elder Scrolls V: Skyrim' zwar nur mit mäßigen Hardwareressourcen auskommt, dafür aber trotzdem die bei Weitem schönere Landschaft auf den Bildschirm zaubert. So punkte die PC-Version beispielsweise bei der Weitsicht. Berge und die Vegetation von 'Skyrim' werden auf der Konsole immer unschärfer, je weiter sie vom relativen Beobachter, also dem Protagonisten, entfernt sind.
Auf dem Rechenknecht hingegen sehen sogar weit entfernte Gipfel noch realistisch aus und Baumkronen taumeln auch am Horizont noch authentisch im Wind. Die Konsolen-Version des Spiels hingegen stellt die Vegetation ab einer bestimmten Weite gar nicht mehr dar.

Besonders deutlich fällt der optische Unterschied bei der Betrachtung der Texturen auf. Die PC-Version punktet in diesem Bereich durch verschiedene Einstellungsmöglichkeiten und lässt die Welt dank anisotroper Filter deutlich schärfer und schöner erstrahlen. Auch hier sind die Unterschiede besonders in der Ferne zu erkennen. Gleiches gilt übrigens für die Schattendarstellung. Während die Konsolen-Versionen teilweise mit nervigem Aufpoppen von Schatten stimmungsvolle Szenerien stören, gefällt die PC-Version durch eine ausgewogene Darstellung ohne Ladefehler. Dafür haben die Konsolenfassungen der Rechenknecht-Variante kräftigere Farben voraus. Die blassere Aufmachung wird aber durch stimmungsvolle Schattenspiele gut in Szene gesetzt. Ist der PC schnell genug, kann auch die altbekannte Kantenglättung dazugeschaltet werden. Das macht 'Skyrim' noch einmal schöner, vor allem die Weitsicht profitiert davon, aber auch die Vegetation und die Dörfer sehen dann um einiges stimmungsvoller aus.

Die Community arbeitet stetig an neuen Patches für 'Skyrim', um die schöne Optik noch weiter zu verbessern,



Natürlich darf man 'The Elder Scrolls V: Skyrim' auch auf dem PC mit dem Xbox 360-Controller oder einem ähnlichen Gerät steuern. Das Ganze geht ähnlich locker, flockig von der Hand, wie auf der eigentlichen Konsole. Das gute Tastaturlayout trägt aber dazu bei, dass nur die wenigsten mit dem Controller durch die Lande streifen wollen. Mit Maus und Tastatur spielt sich 'Skyrim' nämlich mindestens genauso gut, bietet aber noch ein paar mehr Funktionen.
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