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The Elder Scrolls V: Skyrim - Test Xbox 360


Folgen wir dem letzten Tipp des Kaiserlichen, seinen Onkel im nächsten Dorf zu besuchen oder schlagen wir uns auf eigene Faust durch, indem wir alles auf uns zukommen lassen? Das jungfräuliche Gefühl der Freiheit in Verbindung mit dem Blick auf die riesige und mit viel Weitsicht toll in Szene gesetzte Umwelt sowie die weitestgehend (noch!) leere Karte geben einen ersten Vorgeschmack auf die erneut eigentümliche Faszination dieses TES-Spiels.

Zweifelsohne gehört zur spielerischen Ungezwungenheit der hohe Individualisierungsgrad des eigenen Charakters, der durch einen extrem mächtigen Editor garantiert wird. Außerdem die Fähigkeit der Designer, das stark skandinavisch angehauchte Himmelsrand nicht nur optisch reizvoll und in Einklang mit den Bewohnern authentisch zu präsentieren, sondern hier ansprechende, abwechslungsreiche und fesselnde Abenteuer unterzubringen.

Im Kaiserreich hat alles seine Ordnung. Widerspenstigkeit wird nicht geduldet.



Wir entscheiden uns zunächst für den Hauptstrang, wobei diese Wahl selbstredend keine Endgültigkeit besitzt. Sollte euch die leider nicht immer spannende oder nachvollziehbare, dafür aber unterhaltsame und wie ein roter Faden durchgezogene Kampagne nicht bei der Stange halten, brecht ihr einfach aus.
In Himmelsrand trefft ihr nicht selten auf das aus den Vorgängern bekannte Phänomen, während der Erfüllung einer Aufgabe schon die nächsten vier quasi im Vorbeigehen zu erhalten. Wandeln wir nichtsahnend am Kai von Rifton entlang, drückt uns eine verwirrte Dame ein dwemerisches Artefakt in die Hand, bei dessen Ablieferung wir tief in ein fallengespicktes Bollwerk der Zwerge vordringen müssen, an dessen Ende ein gigantischer, wasserdampfspeiernder Zenturio wartet. Nehmen wir den Fußweg, greifen uns Banditen an, dessen Lager es wert ist, beseitigt zu werden, womit wir wiederum einem anderen NPC helfen.

Die Charakteranimationen sind nicht überragend. Ihre Persönlichkeit erhalten sie hauptsächlich durch Dialoge.



Vielleicht ergattern wir dabei endlich unseren fünftausendsten Goldtaler und können stolzer Hausbesitzer in Weißlauf werden. Auf dem dortigen Markt berichtet uns eine ältere Dame nach dem Hauskauf von ihrem verlorenen Sohn, den es hoch im Norden zu suchen gilt. Auf dem Weg dorthin fällt uns ein Buch über eine Legende in die Hände, der wir später erst einmal auf den Grund gehen wollen. Aber nehmen wir die Feste im Norden mit Gewalt ein, oder versuchen wir, die düster dreinblickenden Thalmor mit unserer Redekunst zu überreden, uns den Sohn aus Weißlauf direkt auszuhändigen? Fehlschlag, es kommt zum Kampf, wir finden ein neues Schwert, das geschliffen und verzaubert werden will, um sein volles Potential zu entfalten.
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Gameplay-Trailer

(Cluster: nd01 - Sprache: de)