The Elder Scrolls IV: Oblivion - Test 

In Deutschland beschwert man sich über viele Arbeitslose und dass die Fußball-Nationalmannschaft einfach nicht so gut ist, wie man es gerne hätte. Dabei können wir uns noch glücklich schätzen, solche Probleme würden die Bewohner des Fantasy-Kontinents Tamriel sicher mehr begrüßen, als die Plage, mir der sie zu kämpfen haben. Überall im Land öffnen sich Tore in die Höllenwelt Oblivion, furchterregende Monster streifen durch alle Provinzen inklusive Cyrodiil, der Provinz in der The Elder Scrolls IV: Oblivion spielt, plündern und überrennen ganze Städte. Hinzu kommt noch, dass das Kaiserreich allem Anschein nach ebenfalls dem Untergang geweiht ist. Der Feind hat Mörder beauftragt, um Kaiser Uriel Septim und seine Söhne aus dem Weg zu räumen. Letztendlich bleibt dem Herrscher nichts anderes übrig, als aus seinem eigenen Palast zu fliehen. Glücklicherweise gibt es da diesen Geheimgang im Kerker der Kaiserstadt. Interessante Geschichte, wird sich so mancher an dieser Stelle sagen, doch wo ist der Held, wo ist mein Alter-Ego? Keine Angst, Oblivion ist ja keine selbstlaufende Grafik-Demo. Die Zelle, in der sich des Kaisers Fluchtweg befindet, ist nämlich besetzt, kann ja mal passieren, bei so einem durcheinander in der Welt. Der Häftling ist der Spieler selbst und welch eine Überraschung, Uriel Septim hat uns doch wirklich in einem seiner Träume gesehen. Er erklärt uns kurzerhand für aus der Haft entlassen und nach einer schnellen Hatz durch die Katakomben unter der Kaiserstadt, beauftragt er uns in seiner letzten Amtshandlung als Kaiser, sein Amulett der Könige an uns zu nehmen und es seinem engen Freund zu überbringen – damit fängt sie an, die Suche nach dem letzten Thronerben des Kaiserreichs, die Suche nach dem einzigen Weg die dämonischen Tore nach Oblivion zu schließen.
Aber seien wir mal nicht zu voreilig, immerhin befinden wir uns hier in einem Mega-Rollenspiel, da hat man doch alle Zeit der Welt. Am Anfang steht wie immer die Charaktererstellung. Die läuft wesentlich detaillierter ab, als im Vorgänger Morrowind, neben der Auswahl der Rasse sowie dem Erfinden eines Namens darf man an seinem Charakter nahezu jeden Gesichtszug individuell verändern. Das fängt mir der Breite der Nase an, geht über die Lage der Augen bis hin zum Feintuning des Übergangs zwischen Kinn und Hals. Wie gewohnt, kann man sich auch eine Frisur und das Alter des Helden in Spe aussuchen. Zwar besitzt jede der 10 Rassen verschiedene vorgefertigte Haartypen, dennoch ist die Auswahl etwas mager ausgefallen. Das Alter des Charakters entscheidet übrigens nicht etwa über seine Agilität oder Stärke, ein visuell 80-jähriger kann genauso effektiv Gegner verkloppen wie ein faltenloser Jungspund.


Moment, da fehlt doch noch was, Rasse ausgewählt, Äußerliches den eigenen Wünschen angepasst, wo ist denn die Klassenauswahl geblieben? Immerhin sollte mein Held doch auf einem, von mir favorisiertem Gebiet besonders stark sein. Selbstverständlich gibt es auch in Oblivion eine Klassenauswahl, aber anstatt blind eine Klasse tippen zu müssen, ohne zu wissen, wie sie sich eigentlich spielt, haben die Entwickler geschickt Schnupper-Angebote im Tutorial verteilt.


Die Qual der Wahl
Moment, da fehlt doch noch was, Rasse ausgewählt, Äußerliches den eigenen Wünschen angepasst, wo ist denn die Klassenauswahl geblieben? Immerhin sollte mein Held doch auf einem, von mir favorisiertem Gebiet besonders stark sein. Selbstverständlich gibt es auch in Oblivion eine Klassenauswahl, aber anstatt blind eine Klasse tippen zu müssen, ohne zu wissen, wie sie sich eigentlich spielt, haben die Entwickler geschickt Schnupper-Angebote im Tutorial verteilt.





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