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Splinter Cell: Conviction - Test Xbox 360




Life's fucking hard: Das weiß wohl niemand besser als 'Splinter Cell'-Held Sam Fisher. Nachdem er in der Vergangenheit fernab jeglicher Handlungsmöglichkeiten vom Tod seiner Tochter erfahren musste und sich zu allem Übel dazu gezwungen sah, seinem eigenen besten Freund ein Grab zu schaufeln, ist er nun ein einsamer Wolf. Offiziell existiert er nicht und sein ehemaliger Brötchengeber "Third Echelon" will ihn tot sehen. Was bleibt einem Mann also, der nun rein gar nichts mehr zu verlieren hat? Richtig, einen Rachefeldzug starten – und was für einen. 'Splinter Cell: Conviction' hat mit seinen Vorgängern in Sachen Gameplay nicht mehr allzu viel gemein. Verrat am eigenen Franchise oder sinnvolle Weiterentwicklung? Unser Test klärt euch auf.

Story in Häppchenform



Fisher-Kumpel Vic sitzt irgendwann und irgendwo an einem berühmt-berüchtigten Verhörtisch. Das Licht beschränkt sich auf die zittrig leuchtende Glühbirne direkt über dem starren Holzkonstrukt. Vor ihm ein Aschenbecher mit einer fast schon am Filter kratzenden Zigarette und einem kleinen Häufchen schwarz-grauer Restbestände.
Vic hat den in der Dunkelheit verweilenden Typen etwas über unseren Protagonisten zu erzählen. Was es ist, erfahren wir nur bruchstückhaft. Denn genau diese Etappen spielen wir nach. Sam Fisher macht es in einem Straßencafé in Malta gemütlich. Strahlende Gesichter, Sonnenschein, ein warmer Kaffee, aber bitte ohne Milch und Zucker. Wer jetzt allerdings an einen spontanen Urlaubstrip denkt, liegt falsch.

Unser sichtlich gealterter Held hat vielmehr den Namen des Kerls auftreiben können, der für den Tod seiner Tochter verantwortlich ist. Klar, dass Fisher ihm nicht nur die Meinung geigen, sondern auch am Liebsten das Genick brechen möchte. Bis es aber soweit ist (oder doch nicht?), liegen noch einige andere bedeutungsschwangere Stolpersteine vor ihm, denen es auszuweichen gilt.

Sam Fisher nimmt die Fans in den Schwitzkasten: Darf man dem Stealth-Franchise wirklich soviel Action zumuten? Es bleibt reine Geschmackssache.



Wie wäre es zum Beispiel mit der bis an die Zähne bewaffneten Spezialeinheit "Black Arrow", die sogleich mal die ganze Szenerie stürmt und Fisher als zum Abschuss freigegeben erklärt.
16.04.2010
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(Cluster: nd32 - Sprache: de)