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Shellshock 2: Blood Trails - Test Playstation 3




Ego-Shooter gibt es wie Sand am Meer, inzwischen auch auf der PlayStation 3. Warum also nicht das Genre mit einem gruseligen Horrorszenario ausschmücken und zur Abwechslung mal blutrünstige Zombies auf eine Einheit Marines hetzen? Zugegeben, selbst das ist im Shooter-Genre heutzutage keine Seltenheit mehr, aber das spielt ja eigentlich auch überhaupt keine Rolle. Hauptsache die Action stimmt, die Handlung macht ordentlich was her und die Atmosphäre ist schön beklemmend und düster. Vorweg können wir an dieser Stelle bereits jetzt verraten, dass in Shellshock 2: Blood Tails keines dieser Elemente wirklich greift. Weder stimmt die Action, noch ist die Atmosphäre beklemmend. Nur eines trifft auf diesen Titel zu, nämlich dass er wahrlich düster ist und das aus folgendem Grund: Fast das gesamte Spiel spielt bei totaler Dunkelheit.

Die Spur des Blutes



Die Handlung des Spiels hat nichts mit dem Vorgänger Shellshock: Nam’67 gemeinsam, hört sich aber zunächst recht viel versprechend an. Auf dem Weg nach Vietnam verschwindet ein amerikanisches Flugzeug, welches an Bord eine streng geheime Ladung mit dem Codenamen Whiteknight hat, über dem kambodschanischen Dschungel spurlos.
Kurze Zeit später verschwindet auch ein Special Ops-Team, das mit der Bergung des vermutlich abgestürzten Flugzeuges beauftragt wurde, ebenfalls spurlos. Knapp einen Monat nach diesen merkwürdigen Vorkommnissen taucht plötzlich ein Soldat aus dem Bergungsteam wieder am Rand des schier undurchdringlichen Dschungels auf, jedoch erscheint sein Verhalten etwas irrational und merkwürdig. Irgendetwas in der Wildnis hat ihn verändert, seine Seele vergiftet und ihn seiner Menschlichkeit beraubt.

Leichen pflastern euren Weg: Wo ihr hinseht, fast überall seht ihr gefallene Kameraden, die übel zugerichtet wurden.



Zu Spielbeginn kommt ihr als Frischling in den Dschungel von Kambodscha und durchquert einen Stützpunkt der Marines, welcher sich unterhalb einer Bar befindet. Nachdem ihr überall blutverschmierte Wände seht und schließlich in ein Zimmer geführt werdet, in dem ein verrückt zu scheinender Mann an ein Bett gefesselt ist, wird euch klar, das hier irgendetwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Nach genauer Betrachtung der festgebundenen Person fällt euch auf, dass es sich um euren Bruder handelt, der allerdings nicht mehr er selbst zu sein scheint. Kurz darauf bricht in dem Stützpunkt die Hölle los, denn neben eurem Bruder – der sich nebenbei als Zombie entpuppt - dringen nun auch noch die Vietkong in die Basis und ballern wild um sich.
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Shellshock 2: Blood Trails
01.10.2008
01:21
(Cluster: nd02 - Sprache: de)