Scarygirl - Test 

In einem ganz kurzen Moment der Panik, dachte ich bei Scarygirl an einen irgendwie gearteten Zusammenhang mit Amy. Ein totaler Irrtum, wie sich jedoch schnell herausstellte. Scarygirl ist nämlich weder gruselig, hat noch irgendwas mit Horror zu tun und relativ gut ist es auch noch.
Braver Oktopus!
Scarygirl ist ein kleines Mädchen, das auf schicke Piratenkleider steht, ein Tentakel anstelle eines Armes besitzt und zu allem Überfluss einen Oktopus namens Blister zum besten Freund hat. Eigentlich ist alles gut, der Oktopus ist nett, baut ihr ein richtiges Haus und versorgt sie mit Kleidung. Doch ist da ein komischer Mann in ihren Träumen, der bedeutungsschwanger irgendwelche Visionen von sich gibt. Da ansonsten wenig hilft, zieht sie zusammen mit Bunniguru (einem weißen Hasen, der unterhalb ihres Hauses wohnt und nur im Coop-Modus auftaucht) in die große weite Welt, um dem Mysterium auf die Spur zu kommen.
Basierend auf der Graphiknovelle von Nathan Jurevicius (Ausgezeichnet 2009 mit dem Aurealis Award als „Best Illustrated Book/Graphic novel“) ist Scarygirl eine Mischung aus psychedelischer Farbenpracht, einer Menge Düsternis und einem kleinen Mädchen, das ihren besten Freund Blister einfach zum Sterben gern hat.
Spielerisch wird altbewährtes Gameplay der guten Art geboten. Ihr schaut von der Seite auf die Szenerie springt und hüpft mit dem lieben Scarygirl über Hindernisse, gleitet über Abgründe und besiegt Gegner - ein 2D Action-Jump’n’Run eben.

Haltet ihr beim Springen die Sprungtaste gedrückt, schwebt Scarygirl eine Weile, bis sie zu Boden fällt. Die dynamische Kamera und die wechselnden Perspektiven ändern nichts an den komplett linearen Pfaden, sieht man von der ein oder anderen Abzweigung einmal ab, nach der es aber wieder stur geradeaus geht.
Spielerisch wird altbewährtes Gameplay der guten Art geboten. Ihr schaut von der Seite auf die Szenerie springt und hüpft mit dem lieben Scarygirl über Hindernisse, gleitet über Abgründe und besiegt Gegner - ein 2D Action-Jump’n’Run eben.

Vom Design durchaus (mehr oder minder) einzigartig, geht in der Bewegung viel vom Flair der Vorlage verloren.
Haltet ihr beim Springen die Sprungtaste gedrückt, schwebt Scarygirl eine Weile, bis sie zu Boden fällt. Die dynamische Kamera und die wechselnden Perspektiven ändern nichts an den komplett linearen Pfaden, sieht man von der ein oder anderen Abzweigung einmal ab, nach der es aber wieder stur geradeaus geht.




