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Sacred 2: Ice & Blood - Test PC




Das letzte Produkt aus dem Hause Ascaron steht wahrlich unter keinem guten Stern. “Sacred 2: Fallen Angel“ erhielt im Schnitt recht positive Wertungen, verkaufte sich gut und nicht zuletzt kann die Hack&Slay-Marke seit Jahren auf eine enorm große Community bauen. Sie verzeiht der Spieleschmiede auch mal den ein oder anderen Bug-Schnitzer und ist eigenständig bemüht, immer wieder die Qualität des Franchises oben zu halten - sei es durch programmierte Tools oder guten Käuferzuspruch. Seit sich abzeichnete, dass Ascaron schließt, mussten die noch verbliebenen Entwickler das Sacred 2-AddOn “Ice & Blood“ mit der Gewissheit fertigstellen, dass danach die Tore endgültig ins Schloss fallen. Lest bei uns, wie das letzte Aufbäumen gelungen ist.

Die Neuerungen



Wie schon das AddOn zum ersten “Sacred“, bringt auch “Ice & Blood“ neue Gebiete mit. Im Nordwesten und Südosten der ancarianischen Landkarte angesiedelt, sind sie nur per Schiff bzw. Ballon zu erreichen. Bei den Kristallebenen handelt es sich um ein ehemaliges Jagdgebiet der Seraphim, weshalb es auch stark an die bereits bekannte Seraphim-Insel erinnert. Als zweites debütiert der Blutwald, mit abstoßender Atmosphäre und scheußlichen Kreaturen im Süden. Beide Regionen fügen sich stimmig in die Welt von “Sacred 2“ ein und kommen stilsicher designt daher.
Sowohl Vor- als auch Nachteil ist, dass beide Regionen weitaus kleiner ausfallen, als man es erwarten würde. Den Entwicklern war durchaus bewusst, dass die Weitläufigkeit des Hauptspiels der Motivation nicht zuträglich ist und ein kompaktes Spielerlebnis zerstören. In “Ice & Blood“ sind die Aufgaben zumindest geringfügig strammer, interessanter und spannender gestaltet, was zum Großteil an der Straffung der Regionen liegt. Leider klingen viele Quests noch immer öde. Andererseits erwarten Käufer von einem AddOn umfangreiche Innovationen und das ist nur bedingt gegeben.

Der Drachenmagier kann sich seine Form wandeln und so selbst zum Drachen werden.



Die zweite, große Neuerung betrifft die siebte Klasse. Mit dem Drachenmagier hat es nur ein Zusatzcharakter in die Erweiterung geschafft, der dafür aber die Zauberfront an der Seite der Hochelfe verstärkt. Sein Fokus liegt sowohl auf offensiven Fertigkeiten durch Formwandlung wie der Schöpfung von Kreaturen – auch wenn die Vertrauten leider des Öfteren im Weg stehen. Aber auch andere Neuerungen haben es in das AddOn geschafft: Hier wäre beispielsweise die weitaus komfortablere Kamera aufzuführen, die nun eigenen Wünschen angepasst werden kann. Außerdem stehen neue Reittiere sowie ein neues Item-Set für jeden Charakter zur Verfügung und Spieler können auf die vielfach gewünschten fünf Waffen- und Kampfkunstslots zurückgreifen.
(Cluster: nd03 - Sprache: de)