Resident Evil: The Darkside Chronicles - Test 

Spin-Offs bekannter Spieleserien sind bekanntlich nicht immer das, was sich Spieler unter einem guten und vor allem sinnvollen Spiel vorstellen. Erinnern wir uns an die Resident Evil - Dead Aim-Serie, die nicht so recht der Qualität der Vorlage gerecht werden konnte. The Umbrella Chronicles für Nintendo Wii schlug in eine ähnliche Richtung, war aber schon wesentlich besser umgesetzt. Mit The Darkside Chronicles als Sequel legt Capcom nun noch einmal eine Schippe Spielspaß drauf!
Motion sick? Besser nicht!
Railshooter funktionieren nach einem einfachen Prinzip: Die Kamera fährt auf festen Wegen durch die Level, während ihr nur das Fadenkreuz zu steuern braucht und auf alles ballert, was sich irgendwie bewegt oder zerstörbar aussieht. Die hohe Kunst ist dabei, dem Spieler ein nicht zu statisches Spielerlebnis zu bieten, wie es bei vielen früheren Lightgunshootern à la Time Crisis der Fall war. Ein Glück, dass The Darkside Chronicles weit von solch einem Gameplayproblem entfernt ist.
Erzählt werden einzelne Episoden aus Resident Evil 2, Code Veronica nebst Anlehnungen an den vierten Teil.
Gerade Serienkenner werden viel Freude an den „Lückenfüllern“ haben, die Antworten auf einige Fragen liefern oder schlicht die schönsten Momente noch einmal Revue passieren lassen. Spielen könnt ihr je nach Zeitpunkt der aktuellen Geschichte Leon S. Kennedy, Claire Redfield, Steve Burnside oder Jack Krauser, wobei immer zwei Charaktere im Doppelpack ins Gefecht ziehen.
Schon immer stand Resident Evil für eine ordentliche Portion Survival Horror, was sich nicht so leicht in einen Railshooter verpacken lässt. The Darkside Chronicles nutzt hier einen einfachen Trick, der den Titel zu einem echten Erlebnis macht – für Kopf und Magen.

Anstatt das Geschehen aus einer Pseudo-1st-Person-Sicht zu zeigen und die Kamera ruhig durch die Level schweben zu lassen, erlebt ihr das Zombiegemetzel scheinbar direkt aus den Augen des Charakters.
Da ihr immer dahin schaut, wo auch der Charakter hinblickt, entsteht ein Handkameraeffekt wie aus Blair Witch Project oder Cloverfield.
Schon immer stand Resident Evil für eine ordentliche Portion Survival Horror, was sich nicht so leicht in einen Railshooter verpacken lässt. The Darkside Chronicles nutzt hier einen einfachen Trick, der den Titel zu einem echten Erlebnis macht – für Kopf und Magen.
Die Atmosphäre ist RE-typisch und ziemlich gut in Szene gesetzt - die automatische Kamera sorgt dann für den Rest.
Anstatt das Geschehen aus einer Pseudo-1st-Person-Sicht zu zeigen und die Kamera ruhig durch die Level schweben zu lassen, erlebt ihr das Zombiegemetzel scheinbar direkt aus den Augen des Charakters.
Da ihr immer dahin schaut, wo auch der Charakter hinblickt, entsteht ein Handkameraeffekt wie aus Blair Witch Project oder Cloverfield.






















