Race Driver: GRID - Test 

Im letzten Dezember setzten die auf Rennspiele spezialisierten Entwickler von Codemasters mit Colin McRae DIRT mal wieder einen unvergesslichen Meilenstein und boten nicht nur Rennfans einen erstklassigen Offroad-Racer, der bis heute seines Gleichen sucht. Bereits damals glänzt die Technik, die Steuerung war intuitiv und gleichzeitig glänzend ausbalanciert, einzig der Onlinemodus ließ zu wünschen übrig. In eine ähnliche Kerbe schlägt nun auch Race Driver: GRID. Nach zahlreichen superben Videos und wohlklingenden Versprechen seitens der Entwickler war die Erwartungshaltung zumindest für ein Rennspiel ziemlich hoch. Ob uns GRID gänzlich überzeugen konnte oder wir lieber auf DIRT zurückgreifen, zeigt unser Test.
Wie üblich bietet uns Codemasters einen exzellenten Karrieremodus, der zwar dieses Mal nicht mit einer besonders ausgefeilten Story begeistert, dafür aber motivierend und eingängig ist. Als Nachwuchskraft versucht ihr euch schleunigst erste Lorbeeren zu verdienen, nehmt Aufträge von kleineren Rennställen an und kassiert bei erfolgreichem Abschließen die erste Kohle.
Damit baut ihr zunächst erst einmal euer erstes Muscle Car auf, mit dem es dann auch direkt auf die Strecke geht. Noch etwas Geld verdient und schon floriert das eigene Rennteam. Dabei ist vor allem die Art und Weise der Aufgabenstellung zu beachten. Die meisten Rennspiele fordern von euch einfach den ersten Rang, während es in GRID manchmal bereits ausreicht, vor einem rivalisierenden Team ins Ziel zu kommen oder dringend benötigte Punkte einzufahren. Natürlich bringt der Sieg mehr Geld, als jede andere Platzierung, weswegen der Ehrgeiz logischerweise nie auf der Strecke bleibt. Schnell wird klar, dass GRID recht spartanisch ausgestattet ist, was Tuning- und Einstellungsmöglichkeiten angeht. Ein wirkliches Aufrüsten der Traumwagen bleibt nämlich außen vor, so dass man letztlich lediglich die Lackierung seiner Vehikel und eventuelle Sponsorenvinyls auswählen kann. Das ist etwas schade, tut aber dem Spielfluss an sich keinen Abbruch, da GRID generell eher auf Arcadeaction, als auf Rennsimulation baut.







